Oktober 2010
Nach einem langen Flug von Zürich über Amsterdam nach Vancouver, geht’s mit dem Mietauto nach Chilliwack zu Guide Rod in seine Appartements. Anschliessend werden die Ruten zusammengesetzt, wobei Matze und Sebastian wieder diverse davon dabei haben. Alleine eine Rute, Rolle und Schnur kostet bei denen an die 1500 Euro… Nach einer sehr kurzen Nacht hetzen die drei bei Tagesanbruch an den Chilliwack River und ziehen ihre Fliegen und Wobbler durch den Fluss. Zuerst verliert Matze einen Silber- und einen Königslachs, danach schlitzt auch noch ein Coho bei Sebastian vor den Füssen aus. Kurz darauf fängt Jon einen 70+ Silberlachs und 5 Minuten später zieht ein gewaltiger Fisch knapp 100 m flussaufwärts mit Jons Fliege in der Schnauze. Nach einem spannenden Drill kann er einen 119 cm langen und 17,4 kg schweren Monster-Königslachs landen. Dann schlägt es auch schon wieder bei Matze ein und er landet einen 90er Königslachs, worauf sie die Stelle wechseln. Bei der nächsten Stromschnelle schnappt sich wieder ein ca. 8 kg King Jons Fliege und kann fotografiert werden. Ein unglaublicher Start in die Kanada-Woche und falls Jon den nächsten Methan-Angriff der beiden anderen überlebt, wird morgen bestimmt weiter gedrillt…(alle Fotos hier!)
5. Oktober 2010 - Angeln in Kanada (Chilliwack), 2. Tag
Heute stehen die drei ganz früh am Wasser und erleben einen unglaublichen Aufstieg von Silberlachsen. In regelmässigen Abständen zischen Schwärme vorbei und schnappen die Fliegen, wobei die Fische bis 79 cm lang sind. Von morgens bis am Nachmittag sind die Ruten krumm. Sebastian landet zudem seinen ersten Königslachs von knapp 90 cm und einen gleich grossen Hundslachs. Jon verliert einen Monster-King wie sein gestriger nach langem Drill und holt sich nach den vielen Fights tatsächlich eine Zerrung im rechten Unterarm. Zu Abendessen gibt’s für die beiden Deutschländer eine Seite Lachs und Jon zieht sich kanadische Würste rein.
6. Oktober 2010 - Angeln in Kanada (Chilliwack), 3. Tag
Es sind wieder viele Lachse unterwegs und so dauert es nicht lange, bis die ersten Fische am Haken hängen. Sebastian fängt einen Königslachs und Matze 2 Königslachse und 2 Silberlachse. Jon verursacht auch heute wieder grosse Zahnschmerzen bei den kanadischen Lachsen. Er fängt einen Königslachs, 2 Hundslachse und 6 Silberlachse, zudem verlieren die drei bestimmt noch 25 Fische im Drill, darunter auch wieder zwei Öschis von über einem Meter Länge. Jons Rolle ist nun nach drei Tagen drillen genauso kaputt wie Sebastians Schulter. Morgen soll es zum ersten Mal regen, was den Lachsaufstieg erheblich ankurbelt. Nicht gut für die Muskeln der drei…
7. Oktober 2010 - Angeln in Kanada (Chilliwack), 4. Tag
Heute suchen sie sich eine neue Stelle und entfernen sich wie immer von den eigentlichen Hotspots, wo meist einige andere Angler stehen, da sie lieber alleine in Ruhe fischen und die Natur geniessen. Jon erwischt zwar einen Whitefisch, dennoch wechseln sie zum alten Platz zurück. Und dort geht abermals die Post ab, obwohl der angesagte Regen fern bleibt. Sebastian fängt einen Hundslachs und 3 Silberlachse, Matze je einen Hunds- und Silberlachs und Jon 5 Silberlachse, 3 Hundslachse und 2 Königslachse. Nach vier Stunden fischen hören sie auf und fahren zum Angelshop, um sich neues Tackle kaufen, damit sie morgen unter erschwerten Bedingungen angeln können.
7. Oktober 2010 - Trüschen-Comeback
Nachdem Patrick gestern ohne Fangerlebnis vom Wägitalersee heimkehren musste, fischt er heute Abend nach langer Absenz mit Marco am Zugersee auf Trüschen. Die Baumbusrute scheint, nachdem sie in der letzten Trüschensaison etwas schwächelte, zu alter Form zurück zu finden. Ein ums andere Mal wackelt die Bumbusspitze und eine Trüsche nach der anderen wandert aufs Trockene. Patrick wird langsam ungeduldig, schlägt aber mit einer 39er Trüsche und einem weiteren wohlgenährten Leopard grandios zurück. Insgesamt erliegen 9 Trüschen und 1 Egli dem Lockstoff der beiden.

8. Oktober 2010 - Angeln in Kanada (Chilliwack), 5. Tag
Heute entscheiden sich die drei, dass sie unter erschwerten Bedingungen fischen. Sie kaufen sich einen hässlichen Schwimmer und hängen darunter einen Spinner, was das Herz der beiden deutschen Ästheten-Angler bluten lässt. Wie jeden Tag werden 20 Dollar gesetzt, wer damit den ersten Fisch fängt, leider bleiben sie alle erfolglos und wechseln nach einer Stunde wieder auf Lachseier-Fliegen und angeln mit Jons Spezialtechnik. Da der Regen immer noch ausbleibt und der Wasserstand weiter sinkt, steigen jedoch immer weniger Lachse den Fluss hinauf. So fangen Matze und Sebastian nur je einen Silberlachs und Jon 5 Silberlachse und 3 Hundslachse. Königslachse lassen sich heute keine bändigen, obwohl Jon 5 Stück am Haken hat. Nun ist das Lachsfischen am Chilliwack River vorbei und morgens startet die Champions League im Drillen - Störangeln im Fraser River!
9. Oktober 2010 - Nebelhecht
Obwohl Patrick und Marco heute eigentlich den Egli an die Schuppen wollen, fischen sie frühmorgens zuerst im fast noch dunklen Grau auf Hecht. Bereits beim 2. Auswurf, noch vom Ufer aus, erwischt Marco einen 48cm messenden Hecht, der wieder in den See zurück darf, um gross und stark zu werden. Kurze Zeit später kann er einen 53er Pfannenhecht landen und zeigt damit Patrick den Meister Esox... Nach gefühlten 1000 Auswürfen ohne Biss wird das Gerät gewechselt, um den Ägeriseebarschen nachzustellen. Dieses Vorhaben erweist sich, wie vom Trüschendaddy prophezeit, im Moment jedoch als äusserst schwierig. Patrick kann trotzdem ein 25cm Egli vor dem Ertrinken retten, danach läuft aber nichts mehr.
9. Oktober 2010 - Angeln in Kanada (Chilliwack), 6. Tag
Frühmorgens geht’s mit Guide Rod und seinem 400 PS Jet-Boot zum Fraser River. Nachdem er seine vergammelten Lachsfetzen und –eier aus seinem Stinky Bait Behälter nimmt, kommt Matze und Sebastian fast die Galle hoch. Als alle 4 Köder gesetzt sind, stehen Jon und Rod an den Ruten und verzeichnen viele sehr feine Bisse. Als der erste einigermassen gute Zupfer kommt, setzt Jon einen heftigen Anhieb und übergibt Matze die Rute. Er jammert jedoch fast mehr, als er drillt, denn so einen Gegner hatte er noch nie am anderen Ende. Nach ca. 20 Minuten können sie gemeinsam 500 m flussabwärts einen Stör von 210 cm und 250 Pfund in die Höhe stemmen. Danach geht’s zurück zum Spot und Jon schlägt ein weiteres Mal an und gibt Sebastian die Rute, der selbst bei seinem 120 cm Fisch jammert, wie streng es ist. Der dritten Fisch drillt Jon selbst, wieder etwa ein 120 cm Stör. Danach können sie noch einen 174er, einen 120er und einen 100er Fisch landen und verlieren insgesamt noch 4 Stück kurz nach dem Biss. Während sie auf die Bisse warten, umkreisen sie Robben und Seeadler und am Ufer spaziert ein Bär vorbei. Da es dieses Jahr unglaublich viele Rotlachse gibt, sind die Störe so voll gefressen, dass sie sehr schlecht und vorsichtig beissen, so besorgen sie sich Köder für den morgigen Tag. Sie fahren zum Harrison River, wo sie zuerst auf Hundslachse aus sind, die sie mit Jigs am Schwimmer überlisten, danach suchen sie tote Rotlachse und entnehmen ihnen die Eier und zum Schluss angeln sie mit Spinnern auf Silberlachse, denen man gelegentlich beim Biss zuschauen kann. Eigentlich dauert das Guiding nur 8 Stunden, jedoch sind sie erst nach 12 Stunden zurück. Rod ist nicht nur der beste und engagierteste Guide, sondern er überzieht zur Freude der dreien wie schon die anderen Jahre immer.
10. Oktober 2010 - Angeln in Kanada (Chilliwack), 7. Tag
Auch heute gehen die drei mit Rod zum Störangeln auf den Fraser River. Insgesamt fangen sie 7 Stück zwischen 100 und 170 cm, Jon verliert einen riesigen Fisch, der sich am Grund um ein Hindernis wickelt und auch weitere drei Stück gehen im Drill verloren. Normalerweise fängt man grössere Störe, die sind jedoch zurzeit sehr vorsichtig, da sie genügend Nahrung haben. Trotzdem verzeichnen sie viele Bisse, da Rod ständig neue Köder testet, was bei den Nachbarbooten nicht der Fall ist und so schauen die nur zu beim Drillen. Zum Schluss wird im Harrison mit den feinen Spinnruten auf Silberlachse gefischt, wobei aber die Japan-Wobbler nicht so gut fangen wie die Kupfer-Spinner.
11. Oktober 2010 - Angeln in Kanada (Chilliwack), 8. Tag
Kurz vor dem Abflug ziehen sie nochmals ihre Köder durch den Chilliwack River. Ziel ist es in den zwei Stunden ein Triple von Königs-, Hunds- und Silberlachs zu erwischen. Sebastian schnappt sich einen Hundslachs und Jon einen metrigen Königslachs und 4 Hundslachse, die Silberlachse gehen im Drill verloren.
Eine unglaublich erfolgreiche und lustige Woche geht zu Ende. Jon ist schon zum dritten Mal in Chilliwack und hat einen solchen Lachsaufstieg noch nie erlebt. Der Chilliwack, Harisson und Fraser River kann er jedem nur empfehlen. Während man im Chilliwack zwar für seine Lachse „arbeiten“ muss, ist der Fang von Lachsen im Harisson sehr leicht, man braucht jedoch dort ein Boot. Der Fang von Stören ist eigentlich garantiert, man muss jedoch unbedingt einen guten Guide buchen. Jon hat schon viele erlebt, aber noch keinen auch nur annähernd so guten wie Rod. Zudem sind seine beiden Appartements à 2 Doppelzimmer zweckmässig eingerichtet und liegen ein bisschen ausserhalb der Stadt. Es gibt sogar einen Fernsehkanal, der 24 Stunden Fischen bringt. Wo bekommt man schon 8 Tage Fischen in Kanada, Angellizenz, Unterkunft, Flug und Mietwagen für 2500 Franken.
Alle Fotos von Kanada findet ihr hier und bald sollten auch die Filme geschnitten sein.
12. Oktober 2010 - ein Tag zum vergessen...
Nachdem Marco beim Einladen seines Angelzeugs eine Bierdose beschädigt, dies aber erst einige Stunden später am nach abgestandenen Bier riechenden Kofferraum merkt, ist die Stimmung bereits getrübt. Diese wird noch trüber als beim Trüschenfischen mit Alois die legendäre Bambusrute in die Brüche geht (aus Pietätsgründen verzichten wir auf die Veröffentlichung eines Unfallfotos). Zum Pleiten, Pech und Pannen-Tag passt es schliesschlich auch, dass die Trüschen zwar häufig aber äusserst vorsichtig beissen und den beiden regelmässig die Würmer von den Haken fressen. Dass bis am Schluss eine 37cm messende Trüsche hängen bleibt, heitert die Stimmung nicht wirklich auf. Es kann nur noch besser werden!
14. Oktober 2010 - Erholung
Anstatt einer Thai-Massage entscheidet sich Jon fürs Eglifischen, wo er seine arg strapazierten Muskeln von der Kanada-Woche lockern will. Und er lockert und lockert mit der Faulenzer-Methode, die Fische beissen super auf das Japan-Gummi, so dass er an die 20 Stück erwischt. Zweimal werden seine teuren Köder von Hechten weggeschnappt und einen richtigen Brummer-Barsch, der bestimmt 40+ aufweist, geht im Drill verloren. Da er nun wieder völlig entspannt ist, werden die Grossfische anvisiert.
18. Oktober 2010 - Rutenwald
Patrick, Jon und Marco fischen am Zugersee auf Trüschen und werden dort zuerst von Reto und schliesslich von Pietro und Salvi besucht. Der rege Aufmarsch hat einen regelrechten Rutenwald zur Folge. Dass der Ausspruch "Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen" etwas Wahres an sich haben muss, zeigt sich auch heute Abend, denn die Trüschen sehen wohl vor lauter Ruten die Haken nicht. Wobei das auch nicht ganz richtig ist, denn sie scheinen die Haken sehr wohl zu sehen, nur anbeissen mögen sie heute nicht. Obwohl, zumindest anfänglich, die Rutenspitzen häufig kurz wackeln, kann nur Marco 2 Trüschen landen - und das obwohl er seit dem Vorfall vom 12. Oktober ohne Bambusrute und damit unter regulären Bedingungen fischen muss.
19. Oktober 2010 - Intensivstation
Aus der Intensivstation der Rutenklinik erreichen uns heute die untenstehenden Röntgenbilder der im vollen Einsatz zu Bruch gegangenen legendären Bambusrute. Gespräche mit dem Rutendoktor lassen auf eine eventuelle Heilung mittels eines künstlichen Gelenks hoffen. Genesungswüsche sind jederzeit willkommen und werden gerne in die Klinik weitergeleitet, sobald die Bambusrute aus dem künstlichen Koma erwacht und wieder ansprechbar ist!
Am 20.10. um 10.30 Uhr erreicht uns die Nachricht, dass der Rute grundsätzlich geholfen werden kann. Eine sinnvolle Operation würde gemäss dem Rutendoktor das Entfernen der Ringe, das Verleimen der Spleisse, sowie eine Neulackierung des betroffenen Rutenteils und ein Neubinden der Ringe beinhalten. Fragt sich, welche Kranken- bzw. Unfallversicherung das bezahlt...
21. Oktober 2010 - tackleboxx.com
Seit Anfang Oktober hat unser Kumpel Matze einen Onlineshop www.tackleboxx.com. Wenn ihr spezielle Köder aus Japan oder den USA sucht, seid ihr bei ihm richtig. So fängt Jon mit seinen Japan-Gummis super Egli. Falls ihr das Angelzeugs zuerst lieber in den Händen habt, schaut in seinem Angelladen vorbei, dort ist die Auswahl noch grösser.
22. Oktober 2010 - Trüschen zupfen Saisonbeginn
Heute lädt Reto ein und Chrigel folgt seinem Ruf schon am Nachmittag und angelt mit ihm sehr erfolgreich mit kleinen Wobblern und Gummis auf Egli. Später treffen Marco und Jon ein und die vier beginnen schliesslich auf Trüschen zu zupfen, wobei Chrigel einen abenteuerlich geschmückten Pilker in die Tiefe lässt. 4 Stück können sie fangen, verlieren noch einige und verzeichen etliche feine Bisse. Da der Wind nach zwei Stunden immer mehr auffrischt und Jon seine Angelrute nach einem Königslachs-Anschlag in zwei Stücke teilt, entscheiden sie sich für die warme Stube.
23. Oktober 2010 - Hecht- und Eglifischen
Nach Ausage von Patrick und Marco beissen die Hechte im Ägerisee nur frühmorgens und so stehen die beiden schon um 7.30 Uhr im Boot. Da Jon die Hechte auch fängt, wenn sie nicht beissen, schläft er aus und steigt erst zum Hecht-Z'Nüni aufs Boot. Bis dahin können die anderen keinen Biss verzeichnen, Jon schnappt sich mit dem Wobbler aber gleich in den ersten 20 Minuten 3 Hechte, wobei der grösste 59 cm misst. Danach packen sich auch noch zwei junge Exemplare Patricks Wobbler. Marco fischt konsequent seinen Erfolgs-Gummifisch, der ihm jedoch heute keinen Biss beschehrt. Ob die beiden das nächste Mal auch wieder so früh angeln gehen...!?!
Chrigel musste sich in den letzten Wochen intensiv auf seine Prüfung vorbereiten und konnte nicht fischen gehen, obwohl dem restlichen Team aus zuverlässiger Quelle bekannt ist, dass er sich immer wieder heimlich ans Wasser schlich. Nach erfolgreich abgeschlossener Prüfung kann er sich nun "Eidgenössischer Hauswart mit Fachausweis" nennen und ist wieder öfters am Wasser anzutreffen. Am Morgen steht er mit Reto am Zugersee. Die beiden fangen mit ihren kleinen Wobblern über 50 Egli, die sich in einem wahren Fressrausch befinden.
24. Oktober - Störangeln Video vom Fraser River
Ihr findet den Film vom Störangeln in Kanada hier. Bald sollte auch das Video vom Lachsangeln fertig geschnitten sein.
25. Oktober - Egli im Fressrausch
Da Chrigel immer noch von Entzugserscheinungen geplagt wird, weil er wegen seiner Prüfung kaum ans Wasser konnte, nutzt er es jetzt aus. In kurzer Zeit kann er am Zugersee mit seinen Lucky Craft-Wobblern und dem Zupfer 27 Egli bezirzen, wobei diese gelegentlich so wütend auf ihn werden, dass sie ihm ihre verschluckten Köfis entgegenspucken.
26. Oktober - Eglifieber am Zugersee
Am Zugersee grassiert zur Zeit das Eglifieber. In Walchwil fischt Alois seit Monaten gelegentlich mit dem gleichen Fischer zusammen auf Egli. Heute sind dort bis 10 Petrijünger am Werk und es werden noch mehr werden. In Walchwil wütet der Föhn, doch die Fischer probieren es trotzdem hier, weil man im Bootshafen Zug nichts fängt. Der stärkste Urner lässt die Egli kalt auf dem Grund. Am Morgen haben alle mit Twistern sensationell gut gefangen, wird jedem interessierten Neuankömmling erzählt. Vor 2 Tagen wurde ihm dort geraten, die Twister zu versorgen und bis zum Frühling zu warten, weil jetzt Wobbler-Saison sei, man kann den Fischern einfach nichts glauben…. Alois schaut stundenlang überall zu und kann auch einiges dazulernen. Die ihm bekannten Egli-Spezialisten gehen gegen Mittag heim,weil die Fische nicht da sind. Als sich die Bühne leert, fischt auch er kurz, jedoch ohne Erfolg. So marschiert er zum Brandenberg, wo die Zugermesse stattfindet und verspeist eine sensationelle Akklin Bratwurst. Danach muss er doch noch dem leeren Hafen einen Besuch abstatten, wo unterdessen ein neuer Fischer seit 30 Minuten am Werk ist und ihm 6 gute Egli zeigt. Schlussendlich kehrt auch Alois mit Egli im Rucksack glücklich heim.

27. Oktober 2010 - Fischen mit kupferschlepploeffel.ch
Am Abend bekommt Jon einen Anruf, ob er nicht noch Lust hat, kurz auf Trüschen zu zupfen. 30 Minuten später trifft er David und Sandro von www.kupferschlepploeffel.ch, die bereits 10 Trüschen auf die Schuppen legen konnten. So zupfen sie weiter und können immer wieder eine Trüsche aufladen und an die Oberfläche transportieren. David erwischt gar ein Exemplar um die 45 cm, am Schluss sind es 25 Stück.
28. Oktober 2010 - Egli-, Trüschen- und Würmerfischen
Chrigel pirscht während seiner Arbeitspause mit seinem neuen Wobbler die Küste des Zugersees ab und legt 14 Egli auf die Schuppen. Es scheint so, dass die Fische es noch immer nicht kapiert haben, dass der Twister-Papst wieder Zeit zum Fischen hat.
Am Abend stehen Marco und Jon in Walchwil und werfen ihre Würmer in die Tiefe. Jedoch sind sie mehr auf die Silberfischli für die Eisfischer-Saison aus, die jedoch dieses Jahr nicht in grossen Mengen und vor allem in falschen Grössen anzutreffen sind. Insgesamt schnappen 5 Bartelträger bis 34 cm zu. Aus lauter Langeweile wird heute das Trüschen Drop Shot erfunden. Zwar kann damit noch keine gelandet werden, sie verzeichnen jedoch Bisse. Diese Technik wird in Zukunft aber verfeinert. Da eigentlich heute der Wintervorrat im Vordergrund steht, packen sie bald zusammen und irren mit ihren Stirnlampen auf den Feldern herum und suchen Würmer. Gut 200 Stück finden sie, was für den nächsten Monat reichen sollte, jedoch ist es definitiv schöner einen Kunstköder im Angelshop zu kaufen, als nachts den wieselflinken Würmern nachzuhechten.
29. Oktober 2010 - Hechte als Beifang
Marco zieht mit Freund Thomas am Morgen mit dem Ziel "Gross-Egli" ans Wasser. Dieses Vorhaben scheitert jedoch gnadenlos, da die beiden nur wenige Kleinst-Egli im XXS-Format überlisten können. Zudem machen ihnen die Hechte einen Strich durch die Rechnung. Zuerst beisst ein 71er Esox. Eine Weile später schnappen sich nacheinander ein 72er und im darauffolgenden Wurf ein stattlicher 75cm Hecht den Erfolgs-Gummifisch. Das macht Spass und lässt den Eglifrust vergessen!
30. Oktober 2010 - (Zander)fischen
Obwohl die Formel "Zander + Sihlsee + Trüschenfischer = 0 Bisse" fast immer anwendbar ist, kann es Jon wieder einmal nicht lassen und besucht zusammen mit Boris den Sihlsee. Sie werfen so ziemlich ihr gesamtes Arsenal an Gummiködern in die Tiefe, leider bestätigt sich die Richtigkeit der Formel auch heute wieder... Nun ist Jon jedoch zu einer Privat-Audienz in Hampi Burri's Boot eingeladen und dann gibts Zander!
31. Oktober 2010 - Spitzensport
Da ihre Frauen heute am Lucerne Marathon teilnehmen, sagen sich Jon und Christian, dass sie sich auch noch körperlich betätigen sollten und begeben sich mit little mama an den Zugersee. Bei sehr starkem Wind versuchen sie ihre Zupfer in Bodennähe zu präsentieren, was sich als sehr schwierig herausstellt. So endet der Oktober mit 5 Trüschen und einem neuen Rekord von 12'360 Besuchen auf der trueschenfischen.ch Homepage!
