März 2011
1. März 2011 - Angeln am Deutschen Rhein
Zur Forellen-Eröfnung wird Jon von Tackle-Matze zu sich an den Alt-Rhein nördlich von Basel eingeladen. Da dieser sich ein Hightech-Bass-Boot aus den USA bestellt, braucht er Geld und verkauft Jon eine seiner geschätzten 300 Angelruten inklusive einer Rolle. So stehen sie zu Beginn bis zur Brust mitten in der Strömung des Rheins, was die beiden an ihre Kanada-Reise erinnert, nur werden sie hier nicht von herumspringenden Meter-Kings nass gespritzt. Sie versuchen eine der berühmt berüchtigten grossen Rhein-Forellen zu erwischen, die dort im Durschnitt 50 bis 55 cm lang sind. Während Matze auf Wobbler setzt, fischt Jon mit Löffeln. Sie werfen eine Buhne nach der anderen an, jedoch ohne Erfolg. Als die Hauptströmung von der französischen Seite wieder auf der deutsche wechselt, schiesst Jons Blinker eine ca. 40er Forelle zweimal bis vor die Füsse nach, riecht dann aber wohl den Braten und zeigt sich nicht mehr. So gehts zur nächsten Buhne, wo Jon nach dem dritten Wurf plötzlich ein Widerstand spürt. Nach dem Anschlag steht der Fisch vorerst nur in der Strömung und schwimmt gemächlich hin und her, bis er sich schliesslich an der Oberfläche zeigt. Nach verhaltenem Kampf seitens des Fisches, kann eine wunderschön gefärbte Regenbogenforelle von 61 cm gelandet werden - sein erster richtiger Kracher in diesem Jahr kann somit fotografiert werden und ist zugleich sein neuer Regenbogenforellen-Rekord. Eigentlich gibt es in diesem Gewässer kaum Regenbogenforellen, was darauf schliessen lässt, dass Jons Seeforellen-Fluch nun auch für die Rhein-Forellen gilt, solange aber die Beifänge so ausfallen, spielt dies überhaupt keine Rolle ;-). Nach 5 Stunden Fischen beenden sie die Mission, werden aber sicherlich diesen Rhein-Forellen nochmals die Köder um die Ohren werfen.




2. März 2011 - schlecht informierte Trüschen
Heute stehen Patrick, Michi und Marco auf Initiative von Patrick, den das Trüschenvirus wieder gepackt hat, am Wasser, um den Trüschen nachzustellen. Zu Beginn beissen die Seeleoparden ganz ordentlich und in erster Linie Patrick kann einige Exemplare landen. Die drei Trüschenjäger sind motiviert, die seit 1. März geltende Vorschrift, dass wieder bis 23 Uhr gefischt werden darf, auszureizen. Anscheinend wurden die Trüschen vom kantonalen Amt für Fischerei und Jagd des Kantons Zug nicht über diese Bestimmung informiert, denn nach 20 Uhr stellen sie das Beissen mehrheitlich ein. Dies veranlasst Marco zu einem waghalsigem Auswurf, welcher eine Verwicklung mit 4 involvierten Ruten verursacht, als er nach einem heftigen Biss einen harten Anschlag setzt. Nach dem Lösen der Monsterverwicklung unter grosszügigem Einsatz des Messers (fotografiert von "Fussgänger" Salvi) hängt zum Erstaunen aller auch diese Trüsche an Patrick's Haken. Nach 6 auf die Schuppen gelegten Süsswasserdorschen geben die drei schliesslich auf.

Zur Forellen-Eröfnung wird Jon von Tackle-Matze zu sich an den Alt-Rhein nördlich von Basel eingeladen. Da dieser sich ein Hightech-Bass-Boot aus den USA bestellt, braucht er Geld und verkauft Jon eine seiner geschätzten 300 Angelruten inklusive einer Rolle. So stehen sie zu Beginn bis zur Brust mitten in der Strömung des Rheins, was die beiden an ihre Kanada-Reise erinnert, nur werden sie hier nicht von herumspringenden Meter-Kings nass gespritzt. Sie versuchen eine der berühmt berüchtigten grossen Rhein-Forellen zu erwischen, die dort im Durschnitt 50 bis 55 cm lang sind. Während Matze auf Wobbler setzt, fischt Jon mit Löffeln. Sie werfen eine Buhne nach der anderen an, jedoch ohne Erfolg. Als die Hauptströmung von der französischen Seite wieder auf der deutsche wechselt, schiesst Jons Blinker eine ca. 40er Forelle zweimal bis vor die Füsse nach, riecht dann aber wohl den Braten und zeigt sich nicht mehr. So gehts zur nächsten Buhne, wo Jon nach dem dritten Wurf plötzlich ein Widerstand spürt. Nach dem Anschlag steht der Fisch vorerst nur in der Strömung und schwimmt gemächlich hin und her, bis er sich schliesslich an der Oberfläche zeigt. Nach verhaltenem Kampf seitens des Fisches, kann eine wunderschön gefärbte Regenbogenforelle von 61 cm gelandet werden - sein erster richtiger Kracher in diesem Jahr kann somit fotografiert werden und ist zugleich sein neuer Regenbogenforellen-Rekord. Eigentlich gibt es in diesem Gewässer kaum Regenbogenforellen, was darauf schliessen lässt, dass Jons Seeforellen-Fluch nun auch für die Rhein-Forellen gilt, solange aber die Beifänge so ausfallen, spielt dies überhaupt keine Rolle ;-). Nach 5 Stunden Fischen beenden sie die Mission, werden aber sicherlich diesen Rhein-Forellen nochmals die Köder um die Ohren werfen.
2. März 2011 - schlecht informierte Trüschen
Heute stehen Patrick, Michi und Marco auf Initiative von Patrick, den das Trüschenvirus wieder gepackt hat, am Wasser, um den Trüschen nachzustellen. Zu Beginn beissen die Seeleoparden ganz ordentlich und in erster Linie Patrick kann einige Exemplare landen. Die drei Trüschenjäger sind motiviert, die seit 1. März geltende Vorschrift, dass wieder bis 23 Uhr gefischt werden darf, auszureizen. Anscheinend wurden die Trüschen vom kantonalen Amt für Fischerei und Jagd des Kantons Zug nicht über diese Bestimmung informiert, denn nach 20 Uhr stellen sie das Beissen mehrheitlich ein. Dies veranlasst Marco zu einem waghalsigem Auswurf, welcher eine Verwicklung mit 4 involvierten Ruten verursacht, als er nach einem heftigen Biss einen harten Anschlag setzt. Nach dem Lösen der Monsterverwicklung unter grosszügigem Einsatz des Messers (fotografiert von "Fussgänger" Salvi) hängt zum Erstaunen aller auch diese Trüsche an Patrick's Haken. Nach 6 auf die Schuppen gelegten Süsswasserdorschen geben die drei schliesslich auf.

3. März 2011 - Fasnachts-Trüschen
Pünktlich zu Fasnachtsbeginn verkleiden sich Marco, Patrick und Jon als Fischer. Sie gehen jedoch nicht wie früher in die Bars, sondern an den Zugersee. Der heutige Abend wird zum Testen der besten Würmer genutzt, ein Bündner mit bündner Würmern gegen einen Zuger mit zuger Würmern. Dass die viel schöneren, wohl riechenden und mit langen Schwänzen versehenen Bündner besser fangen, war zu erwarten. So holt sich Jon vier Stück und Patrick eine. Üble Gerüchte besagen aber, dass es nicht an der Herkunft der Würmer liegt, sondern am Fischer, was natürlich auch sein kann, denn Bünder Marco holt mit seinen schlängelnden Kantonsgenossen keinen Fisch raus. Hingegen ist es auch möglich, dass die Platzwahl entscheidend ist, denn wer am Schluss kommt, fischt am noch freien Platz. So stehen die drei am Ende des Abends immer noch vor der Frage, wo und auf was beisst es am besten ;-)!

4. März 2011 - Felchen angeln am Zürichsee
Heute wird Michi von Jan zum Felchen fischen auf den Zürichsee eingeladen. Zu zweit fahren sie mit einem Schlauchboot aufs Wasser. Anfänglich ist es harzig, Michi kann dann aber doch eine 35er landen. Plötzlich geht das grosse Beissen los und Michis Felchenrute biegt sich des öfteren kräftig durch. Er landet noch sechs weitere Exemplare zwischen 30 und 41 cm. Somit ist die Felchensaison erfolgreich eröffnet und die Nymphen können zum Tanz gebeten werden.
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5. März 2011 - Eisfischen am Engstlensee
Sehr früh machen sich Chrigel und Mäsi auf den langen Weg zur Engstlenalp, wo sie ihren Freund Otti aus Meiringen treffen. Nach Chrigels obligatem Kaffee vor(!) dem Fischen, marschieren sie zum ersten Hotspot, wo sie 2 Kanadier verlieren. Also gehts zum nächsten Platz, auch dort registrieren sie wieder Zupfer, leider so fein, dass die Fische nie am Haken hängen bleiben. Aus diesem Grund wechseln sie wieder den Platz und dieses Mal scheinen sie den Namaycush-Hotspot im Engstlensee gefunden zu haben. Ihre Köder kommen gar nicht zum Grund, denn sie werden bereits auf halber Strecke attackiert. Nach 15 Minuten haben alle drei ihre Vollpackungen zusammen und müssen aufhören. Nun rufen sie noch einige andere Angler zu ihrem Platz, die bis dahin noch keinen Erfolg verbuchen konnten und auch sie fangen gleich einige. Mit bis zu 35 cm sind es zwar nicht die grössten Exemplare, aber sie sehen traumhaft schön aus. Ein herzliches Dankeschön an Otti für den tollen Tag!
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7. März 2011 - der Fluch weitet sich aus...
Heute findet das Treffen der erfolglosen Seeforellen-Schlepper statt und so werden Patrick und Jon von Salmotti von den THC-Fischern besucht. Dass sie den budgetierten Nuller auf dem Zugersee jedoch einfahren, ohne einen einzigen Köder ins Wasser zu lassen, hätten selbst sie nie gedacht. Nachdem Unmengen an Angelruten und Material ins Boot eingeladen sind und sie starten wollen, bemerken sie, dass der Motor nicht läuft. Also wird alles wieder ausgeladen, nach Hause gefahren, um die Ruten zu wechseln und Würmer zu holen, um dann wieder an den Zugersee zu fahren, wo sie schlussendlich den Trüschen nachstellen. Bei Sonnenschein können sie über Mitttag drei Stück landen, die nun den Weg ins Berner Oberland finden. Dass der Seeforellen-Fluch auf dem trueschenfischen.ch-Team haftet, wissen alle, aber da sie nun nicht einmal mehr zum Seeforellen-Fischen gehen können, muss vermutet werden, dass sich der Fluch ausgeweitet hat...
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8. März 2011 - Felchen fischen im Ägerisee
Da Patrick und Jon wieder einmal eine neue Fischart mit einer neuen Technik fangen möchten, jedoch "Big Mama" immer noch vom Eis des Ägerisees eingeschlossen ist, nehmen die beiden Patricks Boot vom Zugersee und fahren damit nach Ägeri. Trotz defektem Motor fahren sie zu den Felchenplätzen und lassen ihre Nymphen in Tiefen zwischen 30 und 40 m tanzen. Nach 10 Sekunden ist Patrick schon am Drillen, jedoch keine Felche, sondern ein Egli. Mit ihrer "lay down and drink"-Technik können sie dann regelmässig Egli an die Oberfläche kurbeln, wobei die meisten zu klein sind. Plötzlich hängt aber bei Patrick doch noch eine 28er Felche am Haken und später noch ein Untermesser, der noch im Wasser abgeschüttelt wird. Da es Jon zu langweilig wird, beginnt er mit seiner neuen "Oplus One"-Rute von Jenzi aktiv zu fischen. Er spürt die Bisse kaum, da sie so fein sind, kann aber schliesslich eine gute Felche fangen und verliert anschliessend einen richtigen Kracher, den er allerdings nicht sieht. Am Schluss sind es 12 Egli und zwei Felchen, wobei die meisten auf die Nymphe namens Hedy beissen, die schon letztes Jahr viele Fische brachte und vom trueschenfischen.ch-Team nach ihrer Erfinderin Hedy Wiget getauft wurde. Das grosse Beissen hat noch nicht begonnen, denn auf all den anderen Booten, sehen sie nur einmal einen Drill.
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10. März 2011 - Paket von Jigstream Lures
Heute erreicht uns ein Paket von Jigstream Lures mit verschiedenen kunstvoll gestalteten Köder sowie diversem Zubehör (Fotos folgen). Urs von Jigstream Lures, der vor kurzer Zeit einen kleinen, aber feinen online shop eröffnet hat, stellt Kunstköder für die herkömmliche als auch für die Fliegenfischerei her. Verschiedenste Jigs, Streamer, Skirted Jigs, Trailer sowie eine breite Palette mit ausgesuchten Materialien für den Köderbau sind bei ihm erhältlich. Ausgewählte Produkte für die Schlepperei runden das Angebot ab. Wir bedanken uns herzlich für die uns zur Verfügung gestellten Köder und werden nach den ersten Einsätzen darüber berichten - hoffentlich mit Fangbildern.

12. März 2011 - Chrigels grosser Tag beim Eisfischen auf der Melchsee-Frutt
Heute starten Alois, Michi, Mäsi, Chrigel und Jon einen weiteren Versuch auf dem Melchsee. Anfänglich ist das Wetter noch sehr gut und Jon schnappt sich beim ersten Herunterlassen einen Bachsaibling, später noch einen und eine Bachforelle. Danach legt sich Chrigel ins Zeug und es dauert nicht lange, bis er vier Bachsaiblinge bis 48 cm und einen schönen Namaycush ans Tageslicht befördet. Unglaublich, wie er das wieder hinbekommen hat. Danach zuppelt es bei Alois, der beim zweiten Versuch den Fisch auch an den Haken bekommt, 46 cm purer Bachsaibling. Mäsi, der in den Sommerklamotten anreist, verbringt mehr Zeit in der Beiz, da ihm der immer stärker aufkommende Sturm arg zusetzt, welcher übrigens auch dafür sorgt, dass Marco und Patrick mit dem Felchenkutter auf dem Ägerisee nicht in See stechen können. Aber auch Mäsi holt sich noch seinen Fisch. Michi verliert leider seine beiden, die ihm den Gummifisch kurz vor dem Loch dreist zuspucken. Insgesamt gehen vier Fische verloren und einige Bisse können nicht verwertet werden. Tiroler-Systeme und Gummifische sind heute Trumpf und bringen dem trueschenfischen.ch-Team insgesamt 10 Fische, die Hegenen werden komplett verschmäht, wobei zu erwähnen ist, dass die meisten den ganzen Tag nur mit einer Rute fischen. Ein sehr windiger, aber trotzdem lustiger und erfolgreicher Tag wird dann bei Mäsi in der Beiz abgerundet.
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13. März 2011 - Föhnsturm
Der im Ägerital und insbesondere auf dem Ägerisee wütende Föhnsturm mit Windböen bis 70 km/h macht heute (wie auch schon gestern) das Fischen auf dem See unmöglich. Schlecht für das trueschenfischen.ch-Team, gut für die Felchen... Das naturgewaltige Video findet ihr hier.

16. März 2011 - Föhn-Felchen
Trotz starkem Wind versuchen Alois, Patrick und Jon einige Felchen zu überlisten. Am Anfang windet es so stark, dass der Anker nicht einmal das Boot hält. Als es dann ruhiger wird, beginnt das grosse Beisskonzert. Leider sind es anfänglich keine Felchen, sondern unzählige Rotaugen und einige kleine Egli sind, die sich an den Nymphen vergehen. Jon fängt dann schlussendlich doch noch zwei massige Felchen (32 und 36 cm) und verliert eine richtig grosse nach längerem Drill. Am Schluss sind es an die 20 Rotaugen, knapp 10 Egli und noch 2 untermassige Felchen. Wenn man die Egli langsam an die Oberfläche drillt, überleben sie übrigens den Druckunterschied gut - also kurbelt langsam, denn sie sind noch im Laichgeschäft und meist auch nur klein. Heute fangen fast alle Nymphen-Farben.
Heute wird Michi von Jan zum Felchen fischen auf den Zürichsee eingeladen. Zu zweit fahren sie mit einem Schlauchboot aufs Wasser. Anfänglich ist es harzig, Michi kann dann aber doch eine 35er landen. Plötzlich geht das grosse Beissen los und Michis Felchenrute biegt sich des öfteren kräftig durch. Er landet noch sechs weitere Exemplare zwischen 30 und 41 cm. Somit ist die Felchensaison erfolgreich eröffnet und die Nymphen können zum Tanz gebeten werden.
5. März 2011 - Eisfischen am Engstlensee
Sehr früh machen sich Chrigel und Mäsi auf den langen Weg zur Engstlenalp, wo sie ihren Freund Otti aus Meiringen treffen. Nach Chrigels obligatem Kaffee vor(!) dem Fischen, marschieren sie zum ersten Hotspot, wo sie 2 Kanadier verlieren. Also gehts zum nächsten Platz, auch dort registrieren sie wieder Zupfer, leider so fein, dass die Fische nie am Haken hängen bleiben. Aus diesem Grund wechseln sie wieder den Platz und dieses Mal scheinen sie den Namaycush-Hotspot im Engstlensee gefunden zu haben. Ihre Köder kommen gar nicht zum Grund, denn sie werden bereits auf halber Strecke attackiert. Nach 15 Minuten haben alle drei ihre Vollpackungen zusammen und müssen aufhören. Nun rufen sie noch einige andere Angler zu ihrem Platz, die bis dahin noch keinen Erfolg verbuchen konnten und auch sie fangen gleich einige. Mit bis zu 35 cm sind es zwar nicht die grössten Exemplare, aber sie sehen traumhaft schön aus. Ein herzliches Dankeschön an Otti für den tollen Tag!
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7. März 2011 - der Fluch weitet sich aus...
Heute findet das Treffen der erfolglosen Seeforellen-Schlepper statt und so werden Patrick und Jon von Salmotti von den THC-Fischern besucht. Dass sie den budgetierten Nuller auf dem Zugersee jedoch einfahren, ohne einen einzigen Köder ins Wasser zu lassen, hätten selbst sie nie gedacht. Nachdem Unmengen an Angelruten und Material ins Boot eingeladen sind und sie starten wollen, bemerken sie, dass der Motor nicht läuft. Also wird alles wieder ausgeladen, nach Hause gefahren, um die Ruten zu wechseln und Würmer zu holen, um dann wieder an den Zugersee zu fahren, wo sie schlussendlich den Trüschen nachstellen. Bei Sonnenschein können sie über Mitttag drei Stück landen, die nun den Weg ins Berner Oberland finden. Dass der Seeforellen-Fluch auf dem trueschenfischen.ch-Team haftet, wissen alle, aber da sie nun nicht einmal mehr zum Seeforellen-Fischen gehen können, muss vermutet werden, dass sich der Fluch ausgeweitet hat...
8. März 2011 - Felchen fischen im Ägerisee
Da Patrick und Jon wieder einmal eine neue Fischart mit einer neuen Technik fangen möchten, jedoch "Big Mama" immer noch vom Eis des Ägerisees eingeschlossen ist, nehmen die beiden Patricks Boot vom Zugersee und fahren damit nach Ägeri. Trotz defektem Motor fahren sie zu den Felchenplätzen und lassen ihre Nymphen in Tiefen zwischen 30 und 40 m tanzen. Nach 10 Sekunden ist Patrick schon am Drillen, jedoch keine Felche, sondern ein Egli. Mit ihrer "lay down and drink"-Technik können sie dann regelmässig Egli an die Oberfläche kurbeln, wobei die meisten zu klein sind. Plötzlich hängt aber bei Patrick doch noch eine 28er Felche am Haken und später noch ein Untermesser, der noch im Wasser abgeschüttelt wird. Da es Jon zu langweilig wird, beginnt er mit seiner neuen "Oplus One"-Rute von Jenzi aktiv zu fischen. Er spürt die Bisse kaum, da sie so fein sind, kann aber schliesslich eine gute Felche fangen und verliert anschliessend einen richtigen Kracher, den er allerdings nicht sieht. Am Schluss sind es 12 Egli und zwei Felchen, wobei die meisten auf die Nymphe namens Hedy beissen, die schon letztes Jahr viele Fische brachte und vom trueschenfischen.ch-Team nach ihrer Erfinderin Hedy Wiget getauft wurde. Das grosse Beissen hat noch nicht begonnen, denn auf all den anderen Booten, sehen sie nur einmal einen Drill.
10. März 2011 - Paket von Jigstream Lures
Heute erreicht uns ein Paket von Jigstream Lures mit verschiedenen kunstvoll gestalteten Köder sowie diversem Zubehör (Fotos folgen). Urs von Jigstream Lures, der vor kurzer Zeit einen kleinen, aber feinen online shop eröffnet hat, stellt Kunstköder für die herkömmliche als auch für die Fliegenfischerei her. Verschiedenste Jigs, Streamer, Skirted Jigs, Trailer sowie eine breite Palette mit ausgesuchten Materialien für den Köderbau sind bei ihm erhältlich. Ausgewählte Produkte für die Schlepperei runden das Angebot ab. Wir bedanken uns herzlich für die uns zur Verfügung gestellten Köder und werden nach den ersten Einsätzen darüber berichten - hoffentlich mit Fangbildern.
12. März 2011 - Chrigels grosser Tag beim Eisfischen auf der Melchsee-Frutt
Heute starten Alois, Michi, Mäsi, Chrigel und Jon einen weiteren Versuch auf dem Melchsee. Anfänglich ist das Wetter noch sehr gut und Jon schnappt sich beim ersten Herunterlassen einen Bachsaibling, später noch einen und eine Bachforelle. Danach legt sich Chrigel ins Zeug und es dauert nicht lange, bis er vier Bachsaiblinge bis 48 cm und einen schönen Namaycush ans Tageslicht befördet. Unglaublich, wie er das wieder hinbekommen hat. Danach zuppelt es bei Alois, der beim zweiten Versuch den Fisch auch an den Haken bekommt, 46 cm purer Bachsaibling. Mäsi, der in den Sommerklamotten anreist, verbringt mehr Zeit in der Beiz, da ihm der immer stärker aufkommende Sturm arg zusetzt, welcher übrigens auch dafür sorgt, dass Marco und Patrick mit dem Felchenkutter auf dem Ägerisee nicht in See stechen können. Aber auch Mäsi holt sich noch seinen Fisch. Michi verliert leider seine beiden, die ihm den Gummifisch kurz vor dem Loch dreist zuspucken. Insgesamt gehen vier Fische verloren und einige Bisse können nicht verwertet werden. Tiroler-Systeme und Gummifische sind heute Trumpf und bringen dem trueschenfischen.ch-Team insgesamt 10 Fische, die Hegenen werden komplett verschmäht, wobei zu erwähnen ist, dass die meisten den ganzen Tag nur mit einer Rute fischen. Ein sehr windiger, aber trotzdem lustiger und erfolgreicher Tag wird dann bei Mäsi in der Beiz abgerundet.
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13. März 2011 - Föhnsturm
Der im Ägerital und insbesondere auf dem Ägerisee wütende Föhnsturm mit Windböen bis 70 km/h macht heute (wie auch schon gestern) das Fischen auf dem See unmöglich. Schlecht für das trueschenfischen.ch-Team, gut für die Felchen... Das naturgewaltige Video findet ihr hier.
16. März 2011 - Föhn-Felchen
Trotz starkem Wind versuchen Alois, Patrick und Jon einige Felchen zu überlisten. Am Anfang windet es so stark, dass der Anker nicht einmal das Boot hält. Als es dann ruhiger wird, beginnt das grosse Beisskonzert. Leider sind es anfänglich keine Felchen, sondern unzählige Rotaugen und einige kleine Egli sind, die sich an den Nymphen vergehen. Jon fängt dann schlussendlich doch noch zwei massige Felchen (32 und 36 cm) und verliert eine richtig grosse nach längerem Drill. Am Schluss sind es an die 20 Rotaugen, knapp 10 Egli und noch 2 untermassige Felchen. Wenn man die Egli langsam an die Oberfläche drillt, überleben sie übrigens den Druckunterschied gut - also kurbelt langsam, denn sie sind noch im Laichgeschäft und meist auch nur klein. Heute fangen fast alle Nymphen-Farben.
17. März 2011 - Bachforellen-Saisoneröffnung
Heute startet Alois mit zweiwöchiger Verspätung seine Bachforellen-Saison. Da das Wetter und das Wasser nicht ideal sind, fischt er nur gerade eine Stunde, Jon kann ihm aber dennoch eine 30er und 34er Bachforelle feumern und zwei 26er schüttelt er noch im Wasser ab.

18. März 2011 - Wiget Hegenen
Als Jon heute seinen Briefkasten leert und plötzlich sieben Hegenen für das trueschenfischen.ch-Team darin findet, staunt er nicht schlecht. Wer am Ägerisee erfolgreich Felchen fangen will, kommt an den berühmten Wiget-Hegenen nicht vorbei. Im kleinen Laden mit der grossen Auswahl findet ihr hunderte von verschiedenen Hegenen, die schon letztes Jahr Monster-Felchen fingen und auch dieses Jahr bringen sie bisher mehr Fische als auf jedem anderen Boot! Ein herzliches Dankeschön an Hedy und Ruedi Wiget!
20. März 2011 - Von der Bise verweht
Dass die Vorfreude ab und zu die schönste Freude ist, müssen Jon, Patrick und Marco heute feststellen. Bei Sonnenschein, kühlen Temperaturen und einer zügigen Bise fahren die drei freudig auf den Ägerisee, um dem kühlen Nass einige Felchen zu entlocken. Dies gelingt zwar auch, jedoch sind sämtliche(!) sechs Felchen zu klein. Heute werden an einem einzigen Tag mehr untermassige Felchen gefangen als in der ganzen letztjährigen Felchen-Saison. Zu den Mini-Felchen gesellen sich gelegentlich noch Mini-Eglis. Einzig einige gewichtige Rotaugen sowie ein anständiges Egli bringen etwas Krümmung in die Rutenspitzen. Nebst dem durchzogenen Fangergebnis strapazieren ein Rutenbruch sowie ein Motor, der ab und zu den Geist aufgibt, was den unter Nikotinmangel leidenden Kapitän zur Weissglut und die beiden Matrosen zum Griff zu den Paddel treibt, die Nerven.
22. März - 2011 - wo sind die Felchen?
Heute starten Alois und Jon einen weiteren Versuch, dem Ägerisee einige Felchen zu entlocken. Da man auf dem Echolot zurzeit absolut keine Fischanzeigen sieht, suchen sie sich eine Kante und Jon kann schon bald eine 36er landen. Nach einem Platzwechsel mangels weiterer Bisse, steigen kurz hintereinander drei untermassige Silberlinge ein. Einige Rotaugen und Egli schnappen sich auch noch die Nymphen, jedoch sind auch die heute selten.
23. März 2011 - rotaugenfischen.ch-Team schlägt zu
Um die Felchen heute richtig einzukesseln und ihnen keine Chance zu lassen, nimmt Patrick sein Boot vom Zugersee an den Ägerisee und besteigt es zusammen mit seinem Bruder Sascha. Von der anderen Seite greifen Alois und Jon an. Es werden aber wieder nur Unmengen an Rotaugen gefangen, so dass sie nun ein neues Team gründen: rotaugenfischen.ch. Drei untermassige Felchen und ein Egli bringen ein bisschen Abwechslung. Auch heute sehen sie auf keinem anderen Boot, dass jemand eine gute Felche feumert. Da es dieses Jahr anscheinend nur kleine Felchen hat, sollte nächstes Jahr super werden, zum Glück ist bald nächstes Jahr...
26. März 2011 - Schlepptag
Da die Felchen nicht beissen, sagt sich Jon, dass er sich auch einen Seeforellen-Nuller einfahren kann. Und auch dieses Mal stimmt seine Vorhersage, wobei er einen richtig guten Biss auf einen Kupferschlepplöffel bekommt, was für den Ägerisee schon sensationell ist. Michi dreht seine Runden auf dem Zugersee, bis ihm plötzlich ein Fisch den Seehund unter Wasser zieht. Nach längerem hin und her verliert er leider eine gut 70 cm lange Seeforelle durch Schnurbruch direkt neben dem Boot.
27. März 2011 - Kaffekränzchen auf der Melchsee Frutt
Chrigel besucht zusammen mit Wisel, Hugo und Marianne ein letztes Mal den Melchsee. Wie immer, wenn Chrigel Eisfischen geht, trinkt er seinen Kaffee, bevor er aufs Eis geht. Und wie immer beissen die Fische genau dann am besten. So erwischen sie nur noch das Ende der Beisszeit, können aber zusammen doch noch 6 Fische fangen. Ab 10.30 Uhr herrscht jedoch Sende- bzw. Beisspause bis am Abend. Das restliche trueschenfischen.ch-Team startet schon jetzt für nächste Saison eine Unterschriftensammlung, dass die Restaurants auf der Melchsee Frutt erst ab Mittag öffnen. Am Abend nimmt Wisel die Fische und bereitet sie mit einem befreundeten Koch zu einem wahren Gaumenschmaus.
28. März 2011 - kaum zu glauben...
Jon ist schon 3 Stunden bei spiegelglatter See unterwegs, als ein leichtes Lüftchen einige Wellen verursacht und keine 5 Minuten später läutet es heftig an seinem Release-Clip. Er kann es kaum glauben, aber es hängt doch tatsächlich am Kupferschlepplöffel eine Ägerisee-Seeforelle von 44 cm. So macht er sich von Unterägeri Richtung Bootshaus und innerhalb von 20 Minuten bekommt er auf den gleichen Löffel drei weitere gute Bisse, leider hängt aber kein Fisch. Danach flaut der Wind wieder ab, worauf es beim Indilure-Löffel läutet, 41 cm pures Silber kann gelandet werden. Nach über 40 Schleppstunden in dieser Saison hat es nun endlich doch mit den Seeforellen geklappt und dies im seeforellen-leeren Ägerisee. Als er am Abend ins Bett geht, hört er immer noch die Glocken der Release-Clips läuten- das ist Fischen, einfach nur super!!!
30. März 2011 - Jons Seeforellen-Comeback
Nach unzähligen Überredungsversuchen schafft es Jon endlich, Patrick dazu zu bringen, mit ihm auf dem Zugersee auf Seeforellen zu schleppen. Während Jon langsam einen Köder nach dem anderen ins Wasser lässt, schlägt es nach 15 Minuten schon wieder beim Kupferschlepplöffel ein. Dieses Mal wehrt sich der Fisch auch schön und Jon kann bald eine wunderschöne 51 cm lange Seeforelle zum Fototermin bitten. Als dann alle Löffel und Wobbler im Wasser sind, bekommt Jon wieder einen Biss, der jedoch ins Leere geht. Eine Stunde später, wird Patricks Köder attackiert und eine ca. 50er Seeforelle springt aus dem Wasser. Er drillt sie schliesslich bis kurz vor den Kescher, als er sie auf eine sehr spezielle Art und Weise verliert, worauf ihm Jon unter lautem Fluchen die Ohren langzieht. Kaum hat sich Jon beruhigt, klingelt der Release-Clip schon wieder und die beiden sehen nur noch den Seehund in der Tiefe verschwinden. Das dürfte eine Oma gewesen sein, bleibt aber leider nicht am Haken. Jon scheint langsam aber sicher den Seeforellen-Dreh raus zu haben und so endet für ihn der März, wie er begann - kapital!
31. März 2011 - Hufschmid-Hegenen
Heute liegt im trueschenfischen.ch-Briefkasten ein Geschenkpaket mit dem Absender "Hufschmid". Darin befinden sich sieben tolle Felchen-Hegenen fürs gesamte Team. Da die Ägerisee-Felchen diese wohl kaum kennen, könnten sie den gewünschten Erfolg bringen, auf jeden Fall wird bald getestet und berichtet. Ein herzliches Dankeschön an Marianne und Hugo Hufschmid!


