Rückblicke 2012
Dezember 2012 - Monatsrückblick
Die Trüschenfischerei war zu Beginn des Monats wieder sensationell, gab dann aber immer mehr ab. Jedoch war zu der Zeit nur noch die Seeforelle wichtig. Als dann endlich der 26. Dezember kam, ging es sofort auf den Zugersee. Als der Wind nach gut zwei Stunden auffrischte, räumten wir vorsichtshalber zusammen und fuhren Richtung Hafen. Ca. 200m davor wurden wir dann aber von 3 Wellen getroffen und schwammen wenige Sekunden später im Wasser. Glücklicherweise war ein anderes Boot in der Nähe, das uns rettete. Leider ging Material von weit mehr als 10‘000.- verloren, darunter Jons Wunder-Löffel-Box. Da er sie unbedingt wieder wollte, engagierte er sogar zwei Taucher, die danach suchten, leider war die Sicht in 30m Tiefe so schlecht, dass sie sie nicht fanden.
Ansonsten geht ein weiteres erfolgreiches und interessantes Jahr vorbei und wir freuen uns auf das nächste mit vielen Abenteuern, dicken Fischen und trockenen Füssen.
Wie es mit der Berichterstattung bei www.trueschenfischen.ch weitergeht, wissen wir noch nicht. Ein Sponsor bezahlte uns, dass wir die Seite sicher noch ein Jahr online lassen.
Wir wünschen euch ein gutes Neues Jahr!






26. Dezember 2012 - Seeforellen-Eröffnung
es begann mit Bissen und Fischen,

dann wollten wir nach Hause, 200 m vor dem Hafen kamen 3 Wellen und es geschah das
dann kam die Polizei, der Rettungswagen und die Feuerwehr
zum Glück waren unsere 3 Retter mit einem anderen Boot in der Nähe und sie zogen uns geistesgegenwärtig aus dem Wasser. Ohne sie wären wir nun wohl Fischfutter und würden neben dem gesamten Angelmaterial auf dem Grund des Zugersees liegen. Herzlichen Dank nochmals, ihr seid jederzeit auf dem Ägerisee eingeladen und habt dort auf Lebenszeiten Freibier!!!

19. Dezember 2012 - der Countown läuft
Noch eine Woche und dann geht die Seeforellen-Saison endlich los. Während Jon kaum noch schlafen kann und seine Löffel täglich streichelt, hoffen Marco und Patrick auf einen Monster-Sturm an der Eröffnung am Zugersee, so dass sie nicht aufs Boot geprügelt werden und zu Hause in der warmen Stube bleiben dürfen!

November 2012 – Monatsrückblick
Zu Beginn des Monats fing Michi noch wie verrück Egli im Zugersee. Im Ägerisee waren die Fische bereits im Winterschlaf und wurden mit einer Ausnahme in Ruhe gelassen, dann gab es aber gleich einen Vertikal-Hecht. Die Trüschen schienen aber zu Beginn des Monats noch im Sommerschlaf zu sein, denn trotz vielen Versuchen, bekamen wir fast keine an die Haken, dies änderte sich erst in der letzten Woche des Monats, dann ging die Post aber endlich richtig ab. In Walchwil probierte es der Trüschen-Däddy auch einige Male auf die Tiefsee-Räuber, die waren jedoch grösstenteils bereits in der vorweihnachtlichen Fastenzeit. Der Monat November war aber schon immer der langweiligste, die Zeit wird dann vor allem genutzt, um altes Material auf Vordermann zu bringen, Grosseinkäufe zu tätigen und neue Köder zu testen. Zudem ist es immer der Buchungs-Monat für die kommenden Angel-Trips. Nächsten Frühling geht es auf einen 4tägigen Gross-Lachs-Trolling-Ausflug nach Rügen und im Herbst fliegt die gleiche Truppe wie dieses Jahr, verstärkt durch Boris, wieder in die Malediven. Dazwischen geht es noch auf die Seychellen, da der Madagaskar-Monster-Jigging-Trip leider nicht zu stande kam, weil mit Ausnahme von einer Person alle keine Ferien, kein Geld oder böse Frauen haben ;-)! Nur noch 26 Tage....



13. November 2012 - Perlmutt-Spangen
Mittlerweile haben die Jungs von www.kupferschlepploeffel.ch ihr Kupferschlepplöffel-Sortiment mit Perlmuttspangen aufgestockt. Bis jetzt sind es zwei verschiedene Muschelarten, die zu absolut schönen Spangen verarbeitet wurden und sich im Wasser absolut genial bewegen.
Wer will, kann gerne in Rain LU oder Ägeri ZG vorbeikommen und sie anschauen. Nach Absprache wäre es sogar möglich, dass ihr zu ihnen oder sie zu euch aufs Boot kommen, und ihr die Spangen testen könntet, dies müsste zuvor noch individuell abgesprochen werden (kupferschlepploeffel@bluewin.ch).
1. Aquawave Perlmutterspange: 70 mm Preis 20.- Franken, 80 mm für 22.- Franken
2. Rainbow Perlmutterspange: 80 mm Preis 22.- Franken
Selbstverständlich gibt es auch wieder ein Video dazu.




Oktober 2012 - Monatsrückblick
Im Oktober war fast niemand von uns in der Schweiz am Fischen, die Egli beissen im Ägerisee nur noch ganz schlecht, was am Zugersee ganz anders ist, dort sind sehr gute Fänge immer noch oft möglich. Auf Hecht wurde nur einmal geschleppt, dies aber ohne jeglichen Kontakt. So starteten wir bei eisiger Kälte die ersten beidenTrüschen-Jigging-Abende und dies sogar mit Erfolg. Jon war auch noch ein letztes Mal auf der Frutt, wo er zum Abschluss der Sommersaison nochmals sehr gut fing.





18. Oktober 2012 - Maldives Fishing Video, Trolling + Nightfishing
Ihr findet das Video vom Trolling und Nightfishing hier.

17. Oktober 2012 - Maldives Fishing Video, Popping + Jigging
Ihr findet das Video vom Popping und Jigging hier.

14. Oktober 2012 – Fischen in den Malediven, 8. Tag
Am Morgen ist Popping angesagt, leider beissen die Fische überhaupt nicht, nur Milan kann einen GT landen. Wir wechseln oft die Riffs und jedes Mal werden die Schleppköder hinaus gehängt. Irgendwann kommt unerwartet doch noch ein Sail, der 3mal nach dem Köder schnappt und das Anschlagsprozedere immer wieder wiederholt werden muss, dann hängt er endlich und reisst gut 200 m von Jons Rolle und springt komplett aus dem Wasser. Nach einiger Zeit ist er am Boot, wo er nochmals Gas gibt, dann aber gelandet werden kann – endlich ein Sail. Kurz später bekommen wir nochmals einen heftigen Sail-Biss, sonst läuft heute beim Schleppen gar nichts. So geht es zum Jiggen, wo wir einen neuen Grouper und einen Jobfish erwischen. „Up, up“ aus der Steuerkabine lässt uns die Nackenhaare zu Berge stehen, denn das bedeutet, wir müssen die Jigs aus durchschnittlichen 70 m hochkurbeln und den Platz wechseln. Normalerweise werden nur die unteresten 20 m der Wassersäule abgefischt, bevor man den Köder wieder zum Grund sinken lassen kann. Danach ist wieder endloses Popping angesagt, sie beissen aber immer noch überhaupt nicht. Wir fahren von Riff zu Riff und nutzen die wenigen Minuten dazwischen, um uns zu erholen. Wir hoffen, dass der Kapitän nicht zu schnell den Motor drosselt und daraufhin „popping, popping, there is many livebait, cast, cast, faster, faster“ schreit. Doch allzu oft sind die Pausen nur kurz. „Wait, wait, stopp popping, alles Scheisse hier“ passt uns in diesem Moment einiges besser. Während die anderen die Ruten bereits versorgt haben, wirft Jon weiter. An einem neuen Riff bekommt er kurz hintereinander drei Bisse. Erst einiges später bleibt dann ein vom Kapitän auf knapp 25 kg geschätzten GT hängen. Dann geht es Richtung Male, es wird gepackt und nebenbei geschleppt, es beisst aber nichts mehr. Eine unglaubliche Woche geht zu Ende, die Crew ist sehr nett und unglaublich hilfsbereit, das Essen ist exzellent und das Boot ist auch gut. Die Fischerei ist sehr abwechslungsreich, man kann schleppen, poppern, jiggen und Naturköderangeln. Die Artenvielfalt ist sehr gross und die Bisse und Drills hammerhart. Das Material kommt oft an seine Grenzen und unsere Tackle-Boxen sind um einiges leichter, nun können wir wieder bestellen.
Nun werden die Blasen an den Händen gepflegt und die Arme, die Schulter und der Rücken bekommen Physio verschrieben, aber bereits auf dem Rückflug haben wir für nächstes Jahr gebucht.
Mehr Fotos von der Woche findet ihr hier!








13. Oktober 2012 – Fischen in den Malediven, 7. Tag
Am Morgen überqueren wir den Channel vom Lhaviyani-Atoll Richtung Nord-Male-Atoll, in der Mitte attackiert ein Marlin einen Oberflächen-Lure, bleibt aber wie gewohnt nicht hängen. Nach 5 Stunden schleppen und keinem weiteren Fischkontakt, erreichen wir wieder ein Riff, wo zur Abwechslung wieder gepoppert wird. Einer geht verloren und ein weiterer reisst den Bügel der 400 Euro Rolle von Sebastian beim Biss weg. Mit Spielzeugs sollte man keinesfalls in die Malediven zum Fischen fahren. Da sonst nichts geht, wird wieder geschleppt und ein Hundszahntun kann an Board begrüsst werden. Leider geht auch da nicht mehr, so dass zum Jigging geblasen wird. Hier kann nur ein Doktorfisch gefangen werden, also wieder Trolling und nochmals Popping und wieder Trolling, leider ohne Erfolg bei einer Affenhitze und keinem Wind. Plötzlich beginnt es wie verrückt zu regen und wir können uns abkühlen und haben die grösste Freiluftdusche. Erst kurz vor der Dämmerung beissen die Flossenträger wieder auf die Popper, Bojan landet seinen ersten GT und einen weiteren Red Snapper können wir landen. Noch ein paar Bisse sind zu verzeichnen und so geht es zum Ankerplatz. Jon erwischt zu Beginn einen Tintenfisch und einige Bisse sind zu verzeichnen. Später werden wie jede Nacht von Bojan grosse Köder am Grund serviert und während des Essens heult plötzlich die Rolle von ihm los. Die erste halbe Stunde lässt sich der Fisch jedoch nicht vom Boden lösen, nach einer weiteren halben Stunde sehen wir das Tier zum ersten Mal und wir staunen nicht schlecht, als wir einen gut 2 m langen Manta Shark zu Gesicht bekommen. Der Kampf ist aber noch lange nicht gewonnen, 3 Mal umrunden wir das Boot, weil der Fisch immer wieder die Richtung wechselt. Die Rolle beginnt daraufhin zu rauchen, so dass wir sie mit Wasser kühlen müssen, irgendwann hält die Schnur aber nicht mehr stand und der Fisch verabschiedet sich neben dem Boot. Wenig später läuft die Schnur von Sebastian ab und er zieht so stark, dass es ihm die Rute bricht, nun ist es jedoch einfacher, den Fisch an die Oberfläche zu drillen und wenig später kann der Haken von einem riesigen Eagle Manta mit angeblich sehr gefährlichem Stachel gelöst werden. Danach geht es entkräftet ins Bett, fertig lustig für heute, die Flasche ist leer.






12. Oktober 2012 – Fischen in den Malediven, 6. Tag
Heute früh starten wir mit Trolling, wir bekommen einige Bonito-Bisse, können aber nur einen landen, danach schnappt noch ein schöner Jobfish zu. Dann läuft nichts mehr, so dass wieder unsere Popper und Stickbaits fliegen, womit ein GT gefangen wird. Da es dort aber auch nicht richtig beisst, schleppen wir weiter. Plötzlich springt der Bootsjunge zu Jons Rute, erst dann sehen wir, dass ein Sail bereits zugeschlagen hat, 2 Sekunden später ist auch am anderen Lure einer kurz am Schnuppern. Der erste ist für wenige Momente am Haken, verabschiedet dich dann leider. Da bis am Mittag nichts mehr läuft, geht es zu einer kleinen Insel zum Schnorcheln. Nach dem Mittagessen versuchen wir es wieder mit unseren Poppern, wo an einer Stelle kurz hintereinander 3 Bluefin Trevallys beissen und zwei davon auch an Board kommen. Da wir sonst nur noch einen Mini-Barrakuda fangen, schleppen wir abermals erfolglos zum Ankerplatz, wo Shark-Man Bojan einen kleinen Barrakuda auf Grund setzt und auch bald einen kurz an der Leine hat. Er versucht es hartnäckig weiter und dann nach Mitternacht auch tatsächlich der Biss. Schnur wird von der Rolle genommen, aber der Fisch bleibt einfach in der Tiefe stehen. Jegliche Versuche ihn an die Oberfläche zu bekommen scheitern. So weckt er den Kapitän, der zur Hilfe eilt. Da das Tier mit der Rute kaum bewegt werden kann, versuchen sie mit Handschuhen an der Schnur zu ziehen, leider reisst sie dann. Einige Zeit später kann er noch einen Schiffshalter und einen ganz hässlichen Tiger-Grouper fangen, für dessen Landung der Kapitän ein zweites Mal geweckt wird. Die sonst üblichen viele Fische beim Nachtangeln bleiben aus. Es scheint, dass heute die Fische ihren Fastentag eingezogen haben.







11. Oktober 2012 – Fischen in den Malediven, 5. Tag
Da Bojan am Vortag unbedingt einen Hai wollte, ankerten wir nicht in der Nähe einer windgeschützten Insel, zusätzlich ist der Wind und die Strömung stark, so dass wir in der Nacht aufpassen mussten, dass wir nicht aus den Betten rollen. Nach einer mit wenig Schlaf verbundenen Nacht, geht es am Morgen mit Trolling weiter. Wie immer hat Milan seinen Wobbler draussen, während Jon und Sebastian immer noch die Sail-Lures baden, und landet in kurzer Zeit einen GT, einen Bonito und einen Hundszahntun. Da die Wellen immer noch sehr hoch sind, wechseln wir ins Innere des Atolls zum Poppern. Dort landen wir dann 3 Gt´s bis 10 kg, einen grossen Red Snapper, einen Bonito und einen Tiger Grouper, der angeblich auf dem chinesischen Markt 200 Dollar bringen soll. Leider bricht Jon bei einem seiner Gt´s mit lautem Knall die Rute. Da wir nach 2 Stunden die Arme kaum noch spüren, wechseln wir wieder zum Wobbler-Trolling, wo Jon´s Rapala von einem Monster-Barrakuda zerstört wird, danach gibt es noch einen Juwelen-Zackenbarsch, einen White GT, einen grossen Hornhecht und einen kleinen Barrakuda. Zu guter letzt jiggen wir noch in 70 m Tiefe und können einen Amberjack und einen weiteren Bonito an Board hiefen. Ein toller Tag mit vielen verschiedenen Fischarten geht zu Ende. Am Abend geht es dann zu einer bewohnten Insel, wo wir im Hafen übernachten, den bereits wieder erschöpften Hopfentee-Vorrat wieder auffüllen können und eine wellenlose Nacht haben.







10. Oktober 2012 - Fischen in den Malediven, 4. Tag
Gleich nach Tagwache ist Morgengymnastik angesagt, poppern an einem endlos scheinenden Riff. Einige Bisse sind zu verzeichnen, wobei Sebastian sich mit einem 20 kg+ GT abkämpfen muss, zwei kleinere kommen auch noch kurz an Board und ein schöner Barrakuda geht direkt am Boot verloren. Wir sehen zum ersten Mal bei einigen Inseln die Luxusbungalows über dem Wasser, würden aber keinesfalls mit den Touris dort tauschen wollen, für uns ist die Kandi Hibaru der richtige Platz in den Malediven. Nach dem Frühstück geht’s dann weiter mit Trolling. Bojan startet mit einem mittleren Wahoo und legt zur Freude aller mit einem Yellowfin Tuna nach. Das weitere Trolling bringt bis zum Mittag noch zwei Schnurbrüche bei Milan und 3 Wahoos, wobei er sich beim grössten von 1,37 m ziemlich abmüht. Jon und Sebastian versuchen es hartnäckig mit Oberflächenköder auf Sail, leider kommt heute keiner zu den Ködern. Nach weiteren Wahoos und einem Hundszahntun beim Schleppen geht es kurz vor dem Eindunkeln nochmals zum Poppern. Zwei kleinere Barrakudas und ein Grouper sind schnell gelandet, leider schmerzen die Arme mittlerweile so, dass wir abbrechen müssen. Als wir zum Ankerplatz schleppen, steigt ein grosser Fisch auf den Wobbler ein und zieht unglaublich viel und schnell Schnur von der Rolle, so dass sie heiss wird, leider schlitzt er aus und als wir den Wobbler sehen, stellen wir fest, dass dieser kaputt gebissen ist. Am Abend ist dann wieder Grundangeln angesagt, wo Big Eyes, Jobfish, Snapper und Bonitos gefangen werden. Bojan will unbedingt noch einen Hai an den Haken bekommen und hängt einen Bonito ins Wasser, der jedoch nur angeknabbert wird.






9. Oktober 2012 – Fischen in den Malediven, 3. Tag
Den ganzen Morgen durch wird geschleppt, in der Hoffnung, dass endlich ein Sail gefangen werden kann, zweimal wird der Köder auch attackiert, leider zu wenig gierig. Insgesamt können wir aber 7 Wahoos bis 130 cm fangen. Am Mittag werden wir dann mit dem Beiboot zu einer kleinen Insel gefahren, wo baden angesagt ist. Später auf dem Boot werden wir dann mit Kokosnüssen empfangen, die genüsslich gegessen werden. Dann ruft Kapitän Ibrahim „Popping“ und wir raffen uns auf, diese äusserst anstrengende Technik erfolgreich anzuwenden. Ein halbstarker GT geht ans Band, sowie ein schöner Red Snapper und einen Juwelen-Zackenbarsch. Vor dem Ankern jiggen wir dann nochmals wie die Wilden und schnell sind Amberjacks und Black Gt´s an Board.








8. Oktober 2012 – Fischen in den Malediven, 2. Tag
Um 6 Uhr früh fahren wir zu einem weiteren Riff, wo teilweise 3 GT´s gleichzeitig an unseren Ködern hängen. Jon bekommt einen 20 kg + Fisch an Board, sowie einen kleineren. Zum Schluss kann er gar einen Hundszahntun fangen, der später als Sashimi serviert wird. Jon hat in den beiden Tagen schon mehr Fisch gegessen als in seinem ganzen Leben davor. Die anderen haben leider wieder weniger Glück und verlieren alle, wobei zu erwähnen ist, dass die Luxushaken von Owner in der Grösse 5/0 sofort gerade gebogen werden und Jons Askari-Haken halten. Danach wird mit Wobblern und Oberflächen-Lures Richtung Lhaviyani-Atoll geschleppt. Während dem Frühstück heult dann Jons Rolle los, diesesmal hängt ein wunderschöner Wahoo von ca. 130 cm am Lure. Der nächste Biss kommt erst beim Mittagessen und Sebastian landet einen weiteren Wahoo. Den restlichen Nachmittag läuft nicht viel, zwei Fische gehen verloren und ein Sail bleibt nach 2 Attacken leider nicht hängen. Am Abend geht es dann zum Speedjigging. Kaum ist Sebastians Köder unten, schreit er schon, der Fisch reisst aber alles ab. Jon kann daraufhin in 70 m noch zwei Amberjack fangen. Währenddessen fährt Bootsjunge Jade mit dem Beiboot zur nächsten Insel und holt neuen Hopfentee, der Wochenvorrat ist bereits nach zwei Tagen aufgebraucht… Danach wechseln wir zum Ankerplatz, wo mit dem Night-Jigging begonnen wird und sich Bojan als Jigging-Master herausstellt, da er in kurzer Zeit 4 Big Eyes fängt, Milan legt auch mit einem nach und Sebastian gönnt sich zwei Snapper. Es bewährt sich, wenn man an die Jigs Knicklichter befestigt sowie den Einzelhaken mit Plastik-Tintenfische garniert. Später rauben die Fische plötzlich an der Oberfläche und Sebastian fängt einen nach dem anderen am feinen Rütchen mit kleinen Poppern. So endet auch der zweite Tag äusserst interessant, wobei die Crew meint, dass wegen des fehlenden Windes die Fische sehr schlecht gebissen haben.






6./7. Oktober 2012 – Fischen in den Malediven, 1. Tag
Heute startet unsere Malediven-Tour. Jon, der den Trip organisierte, wobei zu erwähnen ist, dass wir bis zur Ankunft gehofft haben, dass unser Boot auch dort ist. Deutschländer Sebastian ist dabei, sowie Miro, der ausser seinen Badehosen und der Kamera nichts mitnimmt. Für Milan ist es kein Angelurlaub, sondern seine Hochzeitsreise, da er eine Woche zuvor heiratete und Bojan, der direkt von Belgrad mit seinem Auto anreiste und die ganze Nacht bis zum Flughafen mit dem Auto unterwegs war. Schlaftrunken vergisst er beim Umsteigen in Dubai dann auch noch seinen Pass im Flugzeug, das Flughafenpersonal zeigt sich aber zuvorkommend und nach einer halben Stunde kann er den Pass wieder in Empfang nehmen. Anstatt im Flugzeug zu schlafen, feiern wir fünf die ganze Nacht mit gegährtem Traubensaft. Am Morgen kommen wir dann an und werden von der fünfköpfigen Crew der „Kandi Hibaru“ in Empfang genommen. Schnell hat jeder sein Einzelzimmer bezogen und noch schneller die Ruten montiert und eine Stunde später trollen wir bereits. Erwartungsgemäss beisst nichts in der näheren Umgebung von Male und so starten wir am Nachmittag mit den 100 g+ Poppern und Stickbaits, die wir mit voller Wucht zu den Riffen donnern und im Eiltempo zurückkurbeln. Sofort sind einige Kontakte zu verzeichnen, bis zum Eindunkeln kann aber nur Jon einen GT von gut 10 kg landen – unglaublicher Kämpfer, wobei man aufpassen muss, dass man beim Biss nicht das Gleichgewicht verliert und ins Wasser fällt, sowie, dass man sofort nach dem Biss nochmals heftig anschlägt, was bei den rasanten Fluchten fast nicht möglich ist. Diese gesamte Koordinationsübung muss aber gelernt werden, erst dann verlieren wir viel weniger Fische. Danach ankert die Crew und wir beginnen mit Jigging, wo Sebastian an seinem Spielzeugrütchen einen halbstarken GT zum Boot bringen kann, der am Abend gleich zubereitet wird. Nach 36 Stunden ohne Schlaf verziehen wir uns dann in unsere Zimmer an Board.



September 2012 – Monatsrückblick
Nachdem der August schon super begann, startete es im September noch besser. Die Egli besuchten unsere Boote im Minutentakt, so dass es fast langweilig wurde, seit einiger Zeit ist es aber wieder ruhiger und sie beissen fast nur noch im Zugersee. Wenn man dort die Orte kennt, sind die Ruten aber auch jetzt noch permanent krumm. Das grösste Egli war 42 cm lang, alle anderen überschritten die 30 cm-Marke jedoch nicht. Nach längerer Pause ging es auch wieder an den Fluss, wo die Bachforellen gierig auf unsere Köder warteten. Auf Hecht wurde kaum gefischt, der eine oder andere konnte aber trotzdem überlistet werden. Die Rötel-Schlepperei war anfangs auch noch gut, seit Mitte des Monats kurvt Jon nur noch auf Seeforellen herum, verzeichnete jedoch keinen Biss im Ägerisee, was wohl im Zugersee sicherlich anders gewesen wäre. Die Bergseefischerei auf der Melchsee-Frutt war auch genial, viele schöne Fische bis 58 cm konnten gelandet werden.









16. September 2012 - www.kupferschlepploeffel.ch - the new generation
Endlich sind die neuen Löffel von www.kupferschlepploeffel.ch eingetroffen. Neben den bereits vorhandenen 10 Modellen, haben sie ab sofort 4 weitere Seeforellen-Schlepplöffel im Sortiment. Die Form, die sich seit vielen Jahren bewährte, ist gleich geblieben, jedoch haben sie neue Farbmuster entwickelt, die sie als sehr erfolgreich anschauen. Jon hat sie bis anhin einmal mit der Tiefsee-Schleike getestet und nach kurzer Zeit läutete es auch schon. Es war jedoch keine Seeforelle, sondern einen Seesaibling. Was aber die Saiblinge mögen, fressen die Forellen mit Sicherheit auch. Selbstverständlich gibt es auch ein Video dazu.
Seit vielen Monaten sind die beiden auch mit einem Perlmutthändler aus Fernost in Kontakt, der ihnen schon diverse Testlöffel schickte. Zusammen mit ihm versuchten sie, dass sie nur optimale Spangen bekommen, da normalerweise die Anzahl der schlecht laufenden sehr hoch ist. Nun ist es ihnen gelungen und bald sollte eine grössere Lieferung eintreffen, was wir hier natürlich auch veröffentlichen. Jon hat sich von den Test-Perlmutt auf jeden Fall auch schon einige eingepackt!


August 2012 - Monatsrückblick
Der Monat August begann in den beiden Zuger Gewässern fulminant, die Egli stürzten sich auf fast alles, was man ihnen anbot und die Rötel bissen auch wieder sehr gut, nachdem die beiden letzten Jahre die Glocke an der Tiefseeschleike meist stumm blieb. So kam sogar U96-Sacha einmal vom Zürichsee herüber und nach 3 Stunden durften 8 Seesaiblinge im Boot begrüsst werden, wobei es noch mehr geworden wären, wenn sich Jon nicht immer weigern würde, den Kescher nass zu machen. Je näher zum Monatsende, desto mehr nahm das grosse Beissen ab, wenn man aber weiss wie und wo, waren super Fänge fast immer möglich. In diesem Monat wurden auch einige Angelausflüge durchgeführt, so war Jon z.B. mit Sebastian auf dem Rhein und klopfte auf Welse, die leider nur zaghaft bissen und keine gehakt wurden, jedoch auf dem Echolot ständig zu sehen waren. Am Schluchsee wurde dann auch noch ein erfolgloser Seesaibling-Schlepptag kassiert. Kurz später ging es zu David aufs Boot, um zu schauen, was die Seesaiblinge im Vierwaldstättersee so treiben. Nach 2 Stunden beendeten sie die Aktion, weil sie ständig hochkurbeln mussten, da die Köder keine 5 Minuten in Ruhe gelassen wurden und es in Arbeit ausartete. An einem Abend besuchten wir den Sihlsee. Schon mit dem Wissen, dass sowieso nichts beisst, wurden insgesamt 12 Köderfische ausgelegt. Irgendwann kam zum Erstaunen aller ein schöner Ablauf und es hing sogar ein Fisch dran. Es war jedoch nicht der erhoffte Zander, sondern ein halbstarker Wels. Es ist wohl selbst am Sihlsee schwieriger einen Wels zu fangen als einen Zander, aber eben der Zander und der Sihlsee sind bekannterweise nicht die Freunde der Trüschen-Gäng. Ein toller Monat geht zu Ende und nun freuen wir uns auf die anstehende Bergseefischerei und hoffen, dass nicht nur Jon am Wasser ist, sondern sich die restlichen Personen auch wieder einmal zeigen ;-)!
















17. August 2012 - Heilbutt Video
Endlich ist unser Video vom Heilbutt angeln in Havoysund geschnitten!

Juli 2012 - Monatsrückblick
Viel wurde zu Hause nicht gefischt, da ja einerseits die Norwegen-Woche stattfand, sowie das Wetter nicht immer gut war und die Motivation teilweise fehlte. Zu Beginn des Monats wurden jedoch den Bachforellen ein Besuch abgestattet und am Ende noch den Hechten und Egli. Es beisst also weiterhin auch in der Schweiz gut.





16. Juli 2012 - Angeln in Havoysund, 7. Tag
Während die einen auf der Heimreise sind, geht das Trachtenboot an ihrem letzten Tag auf Steinbeisser-Jagd, von denen sie auch 11 Stück fangen können.
Vor der Ausfahrt zur Grossheilbutt-Jagd wurde abgemacht, dass der Fänger eines Heilbutts über 30 kg ein Bad im angenehm kühlen Nass (7°C) nehmen darf. Mäsi war der glückliche Fänger und er hat es sich nicht nehmen lassen, im Wasser zu planschen - Hut ab, Mäsi und nochmals Petri zu deinem Fang!
Alle Fotos in der Galerie.





16. Juli 2012 - Angeln in Havoysund, 6. Tag
Während der eine Teil der Gruppe heute ausschläft, packt und die Boote putzt, da sie morgen um 3 Uhr morgens die Heimreise antreten, geht das Trachtenboot mit Brian zu einem Gross-Heilbutt-Hotspot. Gleich der erste Fisch ist dann mit 135 cm der grösste der Woche, ihm folgen fünf weitere Exemplare. Da Mäsi den grössten der Woche hat, muss er im 7 Grad kalten Meer heute noch baden gehen...
Falls ihr auch einmal einen Heilbutt fangen wollt, vergesst die diversen DVD's und geht zu Crazy Danish Dynamite-Brian. Wenn man seine Tricks kennt, dann gibt es fast eine Fanggarantie, kennt man sie nicht, ist es auch in Havoysund schwierig, einen Butt zu fangen, was die Boote des anderen Camps eindrücklich beweisen.
In einigen Wochen sollte dann auch unser Video mit tollen Szenen geschnitten sein.Nun gehts nach Hause zum Wellnessen, da Rücken und Oberarme kaputt sind.





15. Juli 2012 - Angeln in Havoysund, 5. Tag
Nachdem die Ausfahrt aufs Meer wegen zuviel Wind zuerst um eine Stunde verschoben werden muss, herrschen danach wind- und wellenmässig ideale Bedingungen. Nach zügiger Fahrt ist der Heilbutt-Hotspot in 30 Minuten erreicht. Zuerst fangen sie noch einige kleine Seelachse als Köderfische, danach fliegen den Butts die Gummis um die Ohren. Aufgrund der gestrigen Instruktion durch Crazy Danish Dynamite-Brian, welcher heute auf dem Boot von Bobby und Sepp als Sklaventreiber amtet, gelingen heute gezielte Heilbuttfänge auch ohne Guide auf dem Boot - insgesamt können 10 Heilbutts gelandet werden. Der Heilbutt ist nun - zumindest in Havoysund - kein Problemfisch mehr, was Marco und Bobby vom Rotbarsch allerdings nicht behaupten können... Apropos Rotbarsch, die Jagd auf die roten Bewohner der Tiefe dient als Intermezzo während dem Heilbuttfischen. Es werden einige der roten Kerle gefangen, auch wenn zum Teil nebst einigen Lumbs grosse Seelachse aus 220 Metern Tiefe heraufgepumpt werden müssen. So geht für die eine Hälfte der Gruppe der Norwegenausflug fast schon zu Ende.







14. Juli 2012 - Angeln in Havoysund, 4. Tag
Am Morgen geht es zum Stonie (Steinbeisser) fischen, von denen auch vier Stück gefangen werden können. Als sie am Mittag ziemlich heftig durchgeschüttelt werden,da ein heftiger Sturm über Havoysund wütet, fliegen sie über die hohen Wellen zurück und wandern zu einem Bergsee. Dort fangen sie einige Bachforellen, die nach dem Biss sofort aus dem Wasser springen. Nach einer Seeumrundung geht es zurück zur Unterkunft, um vom Ufer aus auf Plattfisch zu angeln. Nach kurzer Zeit werden einige Klieschen gehakt, die genau in die Bratpfanne passen. Später wirft Chrigel mit seiner Hechtrute den Gummi-Spezialfisch aus, als er plötzlich hängen bleibt. Anstatt ein Stein ist es aber ein Heilbutt, der in der ersten Fucht gleich mal 50 m Schnur von der Rolle reisst. Nach hartem Fight kann ein 86er gelandet werden. Morgen lässt der Sturm nach und dann gehts wohl mal wieder zu den Heilbutts :-)




13. Juli 2012 - Angeln in Havoysund, 3. Tag
Endlich lässt der Sturm nach, zum Glück hat es aber doch noch zu viel Wind, so dass das Angeln auf Rotbarsch ins Wasser fällt. Die Bedingungen sind allerdings ideal für die Jagd auf das (bisherige) Phantom Heilbutt. Nach der Ankunft am Hotspot ist Spinnfishing auf Heilbutt angesagt, zusätzlich werden noch zwei Köderfische angeboten. Und die Post geht ordentlich ab, das Fangboot holt unglaubliche 12 Butts bis 125 cm aus den Fluten, das Trachtenschiff deren zwei und das dritte Boot schneiert leider ab. Danach entscheidet sich Chrigel's Boot, auf Steinbeisser zu fischen, von denen sie auch vier schöne Exemplare landen können. Jon's Boot gibt sich noch den Rest beim Dorsche pilken bis 120 m Tiefe, wo die Post "leider" auch ordentich ab und in die Arme geht. Nach einer Stunde müssen sie abbrechen, da sie sie nicht mehr spüren. Crazy Danish Dynamite-Brian is our hero, thanks a lot!!!




12. Juli 2012 - Angeln in Havoysund, 2. Tag
Heute wird von fast allen zwölf auf die Karte Heilbutt gesetzt und es wird gnadenlos abgeschneidert. Der einzige Heilbutt, der gesichtet wird, ist der Plastik-Köder an Marco's Rute. Die anderen, die diese passive Angelei nicht wählen, fangen Dorsche bis 110 cm, Steinbeisser und Schlellfische. Allgemein beisst es heute aber sehr schlecht. Morgen gehts um 4 Uhr in der Früh raus und dann soll es grosse Heillbutts und Deep Water Red Fish geben...???


11. Juli 2012 - Angeln in Havoysund, 1. Tag
Nach einer 21 stündigen Anreise von Zuerich, über Kopenhagen, Oslo, Tromsö und Alta kommen die ersten acht endlich in Havoysund am Nordkap an, wo sie von Guide Brian mit Bier empfangen werden. Wie jedesmal erleben sie untewegs am Check-in, beim Zoll und an der norwegischen Hopfentee-Bar einige Hightlights... Nach 2 Stunden Schlaf geht es dann auch gleich aufs Wasser und schnell sind viele mittlere Dorsche und Schellfische bis 80 cm, sowie zwei kleine Heilbutts, ein Steinbeisser und ein kapitaler Seelachs gefangen. Leider sind die Wellen sehr hoch, so dass schon bald zwei Personen in die Unterkunft gebracht werden müssen. Heute Nacht kommt Chrigel und seine drei Mannen noch an, so dass morgen bei Sturm auf die ganz grossen Fische Jagd gemacht wird.


Juni 2012 - Monatsrückblick
Im Juni geht das Beisskonzert bei Hecht und Egli weiter, nur an wenigen Tagen sind sie kaum zu fangen, ansonsten zappelt es oft an den Ruten. Michi ist oft auf der Suche nach den Zuger Rötel, die er auch findet, jedoch nur selten an den Haken bekommt. Die Eröffnung auf der Melchsee Frutt ist fulminant, es dauert nicht lange und alle haben ihre 5 Fische zwischen 40 und 51 cm. Am Ende des Monats sind Jon und Patrick im Klassenlager, wo die beiden mit den Kids täglich fischen. Karpfen, schöne Schleien, kleine Egli und ein 85er Spitzkopfaal schnappen sich ihre diversen Köder. Bald fliegen 5 der trueschenfischen.ch-Gäng mit 7 weiteren Freunden ans Nordkap, damit wieder einmal die Ruten richtig krumm sind und die Rollen kreischen, Petri Heil(butt)!











Mai 2012 - Monatsrückblick
Freudig wurde die Hechteröffnung erwartet, leider bemerkten wir aber bald, dass die Hechte sowie die Egli im Zuger- und Ägerisee gar nicht beissen. So schleppte Jon weiter auf Seefos und konnte auch noch eine ganz schöne fangen, jedoch nahm die hohe Bissfrequenz täglich ab, so dass er einmal sogar mit Dominic auf den Vierwaldstättersee fährt und dort auch gleich 3 Seeforellen von Nahem bestaunen kann. Gegen Ende des Monats tauchten dann endlich Eglischwärme auf und von einem auf den anderen Tag bissen auch die Hechte überall, so dass seitdem die Ruten ständig krumm sind. Michi war fast ausschliesslich mit der Hegene und Sonnenschirm unterwegs, jedoch bissen Felchen und Rötel nur vereinzelt. Marco befand sich die meiste Zeit im Mai in Florida, wo er Tarpon, Zitronenhai, Bass und andere Arten auf die Schuppen legte. Chrigel weilte in Thailand, "durfte" aber nur einmal aufs Boot ;-), wo es einige Korallenfische gab! Der Rest der Truppe war fischertechnisch eher passiv. Nun wird weiter auf Hecht und Egli geworfen, zusätzlich noch die Tiefseerolle für die Rötel ausgepackt und Boilies für Karpfen gekocht, der Juni kann kommen!








27. Mai 2012
Heute erhalten wir die Fangmeldung von Sandro, der am Vierwaldstättersee zuerst einen grossen Fisch an der Tiefseeschleike verliert und kurz darauf nach heftiger Gegenwehr eine 83er Seeforelle mit 16 Pfund landen kann. Erfolgsköder war ein Kupferschlepplöffel in kupfer/rot, herzliche Gratulation zur Traum-Forelle!

10. Mai 2012 - Webcam Ägerisee
Endlich steht die Webcam vom Ägerisee, wenn ihr genau hinschaut, erkennt ihr sogar das Tagesmenu vom "Sunneschmatz" unten ;-)!

April 2012 - Monatsrückblick
Der Monat stand ganz im Zeichen der Seeforelle. Jon schleppte in diesen 4 Wochen knapp 350 km ab, testete seine Löffeln ausgiebig, nahm das Fein-Tuning an ihnen vor und sammelte sehr viele Erfahrungen. So wurde das Seeforellen-Fischen fast langweilig, weil sie ständig an den Haken hingen ;-), darunter waren auch einige richtige Kracher! Gefischt wurde auf dem Zugersee, Ägerisee, Vierwaldstättersee und Brienzersee, wobei sich der Zuger fast als "Fanggarantie-See" herausstellte. Am Ägerisee war es weiterhin zäh, es gab gerade mal 2 Seeforellen, massige Felchen konnten gar keine gefangen werden. Dies war im Zugersee auch besser, immer wieder konnte die eine oder andere Felche und auch einige Egli und Rotaugen gelandet werden. Die Bachforellen mussten diesen Monat warten, so wurde ihnen nur einmal ein Besuch abgestattet, da biss es aber auch super. Das Eisfischen wurde Anfang Monat äusserst erfolgreich abgeschlossen und Jon wurde für nächste Saison angefragt, ob er sich nicht als Eisfischer-Guide auf der Frutt zur Verfügung stellt. Ihr werdet ihn nächsten Winter also gelegentlich dort antreffen. Im tiefsten Russland fand er übrigens einen Laden, der noch einen Restbestand der beiden guten Farben von den Gummifischen zum Eisfischen im Angebot hatte, die nicht mehr hergestellt werden, worauf das ganze Sortiment (200 Stück) kurzerhand aufgekauft wurde.
Nun wird das Forellen-Zeugs weggelegt und zur Jagd auf Egli und Hecht geblasen.











März 2012 - Monatsrückblick
Auch diesen Monat waren wir oft unterwegs, sei es zum Seeforellen schleppen, Felchen pimpen und Trüschen fischen auf dem Zugersee, zum Eisangeln auf der Melchsee Frutt, oder zum Regenbogenforellen fischen auf dem Lungerensee. Gefangen wurde überall gut. Der Ägerisee ist erst wieder seit Mitte Monat eisfrei und Jon fischt alle zwei Tage auf Seeforellen und Felchen, konnte aber bisher nur Rotaugen fangen, die beiden Zielfische machten sich nicht einmal durch Bisse bemerkbar...







22. März 2012 - Unterwasservideo Melchsee Frutt
Jon war mit Gusti und dessen neuen Unterwasserkamera auf der Frutt am Filmen. Leider müssen sie noch ein bisschen üben, damit man mehr auf dem Video erkennt. Trotzdem sieht man, wie der 48er Bachsaibling den Köder mehrmals komplett inhaliert!

18. März 2012 - es wird wärmer
bald können auch wir aufs Wasser...

11. März 2012 - that sucks
Seit über einem Monat ist der Ägerisee nun schon komplett zugefroren und es wird noch einige Wochen dauern, bis er ganz offen ist...

Januar/Februar 2012 - Eisfischen Zwischenstand
Wir besuchten in den letzten beiden Monaten verschiedene Bergseen (Melchsee, Tannsee, Garichtisee, Öschinensee) und konnten eigentlich fast immer gute bis sehr gute Fänge verzeichnen. Namaycush, Bachsaibling, Seesaibling, Bachforelle, Goldforelle und Regenbogenforelle schauten uns in regelmässigen Abständen von nahem an. Dass die Fische in diesem Jahr hart erarbeitet werden müssen, verdanken wir dem „Klimawandel“, der uns den vielen Schnee und die kalten Temperaturen brachte ;-). Die Bohrerverlängerungen mussten nochmals erheblich verlängert werden, damit man am Melchsee überhaupt durchs Eis bis ins sehr kühle Nass kommt. Mittlerweile misst der Bohrer 2,5 m, was knapp reicht. Auch im März und April werden wir uns noch an einige Seen begeben und versuchen, einige Schönheiten aus den Löchern zu zaubern, denn der Ägerisee bleibt noch lange gefroren!





15. Januar 2012 - sensationelle Seeforelle
Eigentlich will heute Jon mit David aufs Boot zum Schleppen, jedoch geht er dann doch an ein anderes Gewässer. So kurvt David mit einem anderen Kumpel auf dem Zugersee herum, nachdem sie den ganzen Tag keinen Biss bekommen, schlägt es dann am späten Nachmittag nahe seinem Bootsplatz doch endlich ein. Danach geht die Post ordentlich ab, bange Minuten vergehen, bis sie den Wahnsinnsfisch endlich am Drillstock und später im Feumer haben. Eine 82 cm lange Seeforelle, die auf einen Kupferschlepplöffel in Chrom/Blau beisst, kann stolz präsentiert werden. Wäre Jon bloss mitgegangen, denn er fängt nur mickrige Regenbogenforellen anstatt grosse Namaycush... Herzliche Gratulation zu dem tollen Fang!

7./8. Januar 2012 - Eisfischereröffnung Melchsee Frutt
Jon, Marco, Chrigel, Michi und Mäsi fahren zusammen mit Cyrill, Milan, Reto, Rolf und Pirmin frühmorgens auf die Frutt. Es schneit und windet ziemlich stark, was sie aber nicht davon abhält, sofort zum Melchsee zu stiefeln und dies sehr zum Leidwesen von Chrigel heute sogar ohne vorgängigen Kaffee. Kaum sind die ersten Löcher gebohrt, sind die Ruten der Trüschenfischer und ihrer Freunde in regelmässigen Abständen krumm und es werden herrliche Bachsaiblinge, Bachforellen, Regenbogenforellen und ein Namaycush durch die Löcher gezogen. Jon darf ab 10.30 Uhr bereits nicht mehr fischen, Chrigel, Milan und Rolf müssen auch bald darauf wegen ihrer Vollpackung aufhören. Michi und Rolf bohren den ganzen Tag genau je ein Loch und holen dort zusammen 9 Stück heraus. Zu zehnt fangen sie sagenhafte 37 Salmoniden aus den Fluten, nur Marco holt sich seinen obligaten Melchsee-Nuller, dafür bricht er heute nur eine seiner beiden Eisruten! Tirolersysteme, Ice-Jigs und Hegenen bringen die Fische. So ein Beisskonzert haben selbst die Trüschenfischer noch nie erlebt, jedoch zeigt es sich wieder einmal, dass man einerseits wissen muss, wie man fischt, andererseits sich an gewisse Eisfischer-Regeln halten muss, so z.B. sich immer von Menschenansammlungen rasch entfernen. Wenn man dies nicht beherzigt, ist ein Nuller schnell kassiert, was bei vielen anderen Fischern der Fall ist. Kurz nach dem Mittag brechen die ersten schon auf und Jon versucht den steilen Damm hochzuklettern, übersieht dort eine 2 Meter tiefe Schneespalte, landet promt drin und muss von Chrigel unter lautem Gelächter herausgezogen werden. Den Abend verbringen sie wie immer gesellig im Restaurant Tannalp, wo bei Speis und Trank die wildesten Fischer- bzw. Räubergeschichten erzählt werden ;-)!
Eigentlich ist am zweiten Tag immer das Eisfischen auf dem Tannsee angesagt, leider ist der See wegen den milden Temperaturen nicht richtig zugefroren, so dass Chef-Guide Gusti schweren Herzens ein Begehungsverbot aussprechen muss. Einerseits schade, da auch der Tannsee ein tolles Gewässer ist, andererseits ist es auch ein grosses Glück, dass wenigstens auf der Melchsee Frutt das Eis von Speziallisten auf seine Tragfähigkeit geprüft wird. Da das Schneetaxi erst um 8.30 Uhr losfährt, weil die Pistenfahrzeuge zuerst den Weg bis zur Tannalp frei pflügen müssen, entscheiden sich Jon, Milan und Reto bereits in der Dunkelheit bei heftigstem Schneesturm zum Melchsee zu marschieren, da sie nicht so lange aufs Fischen verzichten können. Weil der starke Wind den Weg komplett mit Schnee verweht hat, können und müssen sie sich an den Wegposten orientieren, die jedoch bei Dunkelheit auch nicht wirklich gut sichtbar sind. Sie schaffen es dann aber doch und bohren bald wie wild in der Gegend herum, jedoch ist Milan der einzige, der einen Saibling und eine Regenbogenforelle überlisten kann, die sich beide eine Bienenmade an der Hegene gönnen. Marco schläft etwas länger und lässt sich vom Schneetaxi zum See chauffieren. Da er auf dem Melchsee jeweils nur schlechte Erfahrungen macht und wegen der Tannsee-Absage entsprechend enttäuscht ist, packt er sein Angelzeugs erst gar nicht aus und fängt so gleich viel wie gestern... ;-). Da die Fische nicht beissen, der Sturm langsam aber sicher mühsam wird und die Schultern vom Bohren schmerzen, verlassen die Trüschenfischer und ihre Freunde am Mittag den See und fahren ins verregnete Unterland.
Ein herzliches Dankeschön an die beiden Guides Gusti und Dominic, die wieder einmal einen tollen Event organisierten und vor allem auch das Eis vorgängig überall professionell prüften und so für die Sicherheit aller Eisfischer sorgten!












Die Trüschenfischerei war zu Beginn des Monats wieder sensationell, gab dann aber immer mehr ab. Jedoch war zu der Zeit nur noch die Seeforelle wichtig. Als dann endlich der 26. Dezember kam, ging es sofort auf den Zugersee. Als der Wind nach gut zwei Stunden auffrischte, räumten wir vorsichtshalber zusammen und fuhren Richtung Hafen. Ca. 200m davor wurden wir dann aber von 3 Wellen getroffen und schwammen wenige Sekunden später im Wasser. Glücklicherweise war ein anderes Boot in der Nähe, das uns rettete. Leider ging Material von weit mehr als 10‘000.- verloren, darunter Jons Wunder-Löffel-Box. Da er sie unbedingt wieder wollte, engagierte er sogar zwei Taucher, die danach suchten, leider war die Sicht in 30m Tiefe so schlecht, dass sie sie nicht fanden.
Ansonsten geht ein weiteres erfolgreiches und interessantes Jahr vorbei und wir freuen uns auf das nächste mit vielen Abenteuern, dicken Fischen und trockenen Füssen.
Wie es mit der Berichterstattung bei www.trueschenfischen.ch weitergeht, wissen wir noch nicht. Ein Sponsor bezahlte uns, dass wir die Seite sicher noch ein Jahr online lassen.
Wir wünschen euch ein gutes Neues Jahr!
26. Dezember 2012 - Seeforellen-Eröffnung
es begann mit Bissen und Fischen,
dann wollten wir nach Hause, 200 m vor dem Hafen kamen 3 Wellen und es geschah das
dann kam die Polizei, der Rettungswagen und die Feuerwehr
zum Glück waren unsere 3 Retter mit einem anderen Boot in der Nähe und sie zogen uns geistesgegenwärtig aus dem Wasser. Ohne sie wären wir nun wohl Fischfutter und würden neben dem gesamten Angelmaterial auf dem Grund des Zugersees liegen. Herzlichen Dank nochmals, ihr seid jederzeit auf dem Ägerisee eingeladen und habt dort auf Lebenszeiten Freibier!!!
19. Dezember 2012 - der Countown läuft
Noch eine Woche und dann geht die Seeforellen-Saison endlich los. Während Jon kaum noch schlafen kann und seine Löffel täglich streichelt, hoffen Marco und Patrick auf einen Monster-Sturm an der Eröffnung am Zugersee, so dass sie nicht aufs Boot geprügelt werden und zu Hause in der warmen Stube bleiben dürfen!

November 2012 – Monatsrückblick
Zu Beginn des Monats fing Michi noch wie verrück Egli im Zugersee. Im Ägerisee waren die Fische bereits im Winterschlaf und wurden mit einer Ausnahme in Ruhe gelassen, dann gab es aber gleich einen Vertikal-Hecht. Die Trüschen schienen aber zu Beginn des Monats noch im Sommerschlaf zu sein, denn trotz vielen Versuchen, bekamen wir fast keine an die Haken, dies änderte sich erst in der letzten Woche des Monats, dann ging die Post aber endlich richtig ab. In Walchwil probierte es der Trüschen-Däddy auch einige Male auf die Tiefsee-Räuber, die waren jedoch grösstenteils bereits in der vorweihnachtlichen Fastenzeit. Der Monat November war aber schon immer der langweiligste, die Zeit wird dann vor allem genutzt, um altes Material auf Vordermann zu bringen, Grosseinkäufe zu tätigen und neue Köder zu testen. Zudem ist es immer der Buchungs-Monat für die kommenden Angel-Trips. Nächsten Frühling geht es auf einen 4tägigen Gross-Lachs-Trolling-Ausflug nach Rügen und im Herbst fliegt die gleiche Truppe wie dieses Jahr, verstärkt durch Boris, wieder in die Malediven. Dazwischen geht es noch auf die Seychellen, da der Madagaskar-Monster-Jigging-Trip leider nicht zu stande kam, weil mit Ausnahme von einer Person alle keine Ferien, kein Geld oder böse Frauen haben ;-)! Nur noch 26 Tage....
13. November 2012 - Perlmutt-Spangen
Mittlerweile haben die Jungs von www.kupferschlepploeffel.ch ihr Kupferschlepplöffel-Sortiment mit Perlmuttspangen aufgestockt. Bis jetzt sind es zwei verschiedene Muschelarten, die zu absolut schönen Spangen verarbeitet wurden und sich im Wasser absolut genial bewegen.
Wer will, kann gerne in Rain LU oder Ägeri ZG vorbeikommen und sie anschauen. Nach Absprache wäre es sogar möglich, dass ihr zu ihnen oder sie zu euch aufs Boot kommen, und ihr die Spangen testen könntet, dies müsste zuvor noch individuell abgesprochen werden (kupferschlepploeffel@bluewin.ch).
1. Aquawave Perlmutterspange: 70 mm Preis 20.- Franken, 80 mm für 22.- Franken
2. Rainbow Perlmutterspange: 80 mm Preis 22.- Franken
Selbstverständlich gibt es auch wieder ein Video dazu.
Oktober 2012 - Monatsrückblick
Im Oktober war fast niemand von uns in der Schweiz am Fischen, die Egli beissen im Ägerisee nur noch ganz schlecht, was am Zugersee ganz anders ist, dort sind sehr gute Fänge immer noch oft möglich. Auf Hecht wurde nur einmal geschleppt, dies aber ohne jeglichen Kontakt. So starteten wir bei eisiger Kälte die ersten beidenTrüschen-Jigging-Abende und dies sogar mit Erfolg. Jon war auch noch ein letztes Mal auf der Frutt, wo er zum Abschluss der Sommersaison nochmals sehr gut fing.
18. Oktober 2012 - Maldives Fishing Video, Trolling + Nightfishing
Ihr findet das Video vom Trolling und Nightfishing hier.
17. Oktober 2012 - Maldives Fishing Video, Popping + Jigging
Ihr findet das Video vom Popping und Jigging hier.
14. Oktober 2012 – Fischen in den Malediven, 8. Tag
Am Morgen ist Popping angesagt, leider beissen die Fische überhaupt nicht, nur Milan kann einen GT landen. Wir wechseln oft die Riffs und jedes Mal werden die Schleppköder hinaus gehängt. Irgendwann kommt unerwartet doch noch ein Sail, der 3mal nach dem Köder schnappt und das Anschlagsprozedere immer wieder wiederholt werden muss, dann hängt er endlich und reisst gut 200 m von Jons Rolle und springt komplett aus dem Wasser. Nach einiger Zeit ist er am Boot, wo er nochmals Gas gibt, dann aber gelandet werden kann – endlich ein Sail. Kurz später bekommen wir nochmals einen heftigen Sail-Biss, sonst läuft heute beim Schleppen gar nichts. So geht es zum Jiggen, wo wir einen neuen Grouper und einen Jobfish erwischen. „Up, up“ aus der Steuerkabine lässt uns die Nackenhaare zu Berge stehen, denn das bedeutet, wir müssen die Jigs aus durchschnittlichen 70 m hochkurbeln und den Platz wechseln. Normalerweise werden nur die unteresten 20 m der Wassersäule abgefischt, bevor man den Köder wieder zum Grund sinken lassen kann. Danach ist wieder endloses Popping angesagt, sie beissen aber immer noch überhaupt nicht. Wir fahren von Riff zu Riff und nutzen die wenigen Minuten dazwischen, um uns zu erholen. Wir hoffen, dass der Kapitän nicht zu schnell den Motor drosselt und daraufhin „popping, popping, there is many livebait, cast, cast, faster, faster“ schreit. Doch allzu oft sind die Pausen nur kurz. „Wait, wait, stopp popping, alles Scheisse hier“ passt uns in diesem Moment einiges besser. Während die anderen die Ruten bereits versorgt haben, wirft Jon weiter. An einem neuen Riff bekommt er kurz hintereinander drei Bisse. Erst einiges später bleibt dann ein vom Kapitän auf knapp 25 kg geschätzten GT hängen. Dann geht es Richtung Male, es wird gepackt und nebenbei geschleppt, es beisst aber nichts mehr. Eine unglaubliche Woche geht zu Ende, die Crew ist sehr nett und unglaublich hilfsbereit, das Essen ist exzellent und das Boot ist auch gut. Die Fischerei ist sehr abwechslungsreich, man kann schleppen, poppern, jiggen und Naturköderangeln. Die Artenvielfalt ist sehr gross und die Bisse und Drills hammerhart. Das Material kommt oft an seine Grenzen und unsere Tackle-Boxen sind um einiges leichter, nun können wir wieder bestellen.
Nun werden die Blasen an den Händen gepflegt und die Arme, die Schulter und der Rücken bekommen Physio verschrieben, aber bereits auf dem Rückflug haben wir für nächstes Jahr gebucht.
Mehr Fotos von der Woche findet ihr hier!
13. Oktober 2012 – Fischen in den Malediven, 7. Tag
Am Morgen überqueren wir den Channel vom Lhaviyani-Atoll Richtung Nord-Male-Atoll, in der Mitte attackiert ein Marlin einen Oberflächen-Lure, bleibt aber wie gewohnt nicht hängen. Nach 5 Stunden schleppen und keinem weiteren Fischkontakt, erreichen wir wieder ein Riff, wo zur Abwechslung wieder gepoppert wird. Einer geht verloren und ein weiterer reisst den Bügel der 400 Euro Rolle von Sebastian beim Biss weg. Mit Spielzeugs sollte man keinesfalls in die Malediven zum Fischen fahren. Da sonst nichts geht, wird wieder geschleppt und ein Hundszahntun kann an Board begrüsst werden. Leider geht auch da nicht mehr, so dass zum Jigging geblasen wird. Hier kann nur ein Doktorfisch gefangen werden, also wieder Trolling und nochmals Popping und wieder Trolling, leider ohne Erfolg bei einer Affenhitze und keinem Wind. Plötzlich beginnt es wie verrückt zu regen und wir können uns abkühlen und haben die grösste Freiluftdusche. Erst kurz vor der Dämmerung beissen die Flossenträger wieder auf die Popper, Bojan landet seinen ersten GT und einen weiteren Red Snapper können wir landen. Noch ein paar Bisse sind zu verzeichnen und so geht es zum Ankerplatz. Jon erwischt zu Beginn einen Tintenfisch und einige Bisse sind zu verzeichnen. Später werden wie jede Nacht von Bojan grosse Köder am Grund serviert und während des Essens heult plötzlich die Rolle von ihm los. Die erste halbe Stunde lässt sich der Fisch jedoch nicht vom Boden lösen, nach einer weiteren halben Stunde sehen wir das Tier zum ersten Mal und wir staunen nicht schlecht, als wir einen gut 2 m langen Manta Shark zu Gesicht bekommen. Der Kampf ist aber noch lange nicht gewonnen, 3 Mal umrunden wir das Boot, weil der Fisch immer wieder die Richtung wechselt. Die Rolle beginnt daraufhin zu rauchen, so dass wir sie mit Wasser kühlen müssen, irgendwann hält die Schnur aber nicht mehr stand und der Fisch verabschiedet sich neben dem Boot. Wenig später läuft die Schnur von Sebastian ab und er zieht so stark, dass es ihm die Rute bricht, nun ist es jedoch einfacher, den Fisch an die Oberfläche zu drillen und wenig später kann der Haken von einem riesigen Eagle Manta mit angeblich sehr gefährlichem Stachel gelöst werden. Danach geht es entkräftet ins Bett, fertig lustig für heute, die Flasche ist leer.
12. Oktober 2012 – Fischen in den Malediven, 6. Tag
Heute früh starten wir mit Trolling, wir bekommen einige Bonito-Bisse, können aber nur einen landen, danach schnappt noch ein schöner Jobfish zu. Dann läuft nichts mehr, so dass wieder unsere Popper und Stickbaits fliegen, womit ein GT gefangen wird. Da es dort aber auch nicht richtig beisst, schleppen wir weiter. Plötzlich springt der Bootsjunge zu Jons Rute, erst dann sehen wir, dass ein Sail bereits zugeschlagen hat, 2 Sekunden später ist auch am anderen Lure einer kurz am Schnuppern. Der erste ist für wenige Momente am Haken, verabschiedet dich dann leider. Da bis am Mittag nichts mehr läuft, geht es zu einer kleinen Insel zum Schnorcheln. Nach dem Mittagessen versuchen wir es wieder mit unseren Poppern, wo an einer Stelle kurz hintereinander 3 Bluefin Trevallys beissen und zwei davon auch an Board kommen. Da wir sonst nur noch einen Mini-Barrakuda fangen, schleppen wir abermals erfolglos zum Ankerplatz, wo Shark-Man Bojan einen kleinen Barrakuda auf Grund setzt und auch bald einen kurz an der Leine hat. Er versucht es hartnäckig weiter und dann nach Mitternacht auch tatsächlich der Biss. Schnur wird von der Rolle genommen, aber der Fisch bleibt einfach in der Tiefe stehen. Jegliche Versuche ihn an die Oberfläche zu bekommen scheitern. So weckt er den Kapitän, der zur Hilfe eilt. Da das Tier mit der Rute kaum bewegt werden kann, versuchen sie mit Handschuhen an der Schnur zu ziehen, leider reisst sie dann. Einige Zeit später kann er noch einen Schiffshalter und einen ganz hässlichen Tiger-Grouper fangen, für dessen Landung der Kapitän ein zweites Mal geweckt wird. Die sonst üblichen viele Fische beim Nachtangeln bleiben aus. Es scheint, dass heute die Fische ihren Fastentag eingezogen haben.
11. Oktober 2012 – Fischen in den Malediven, 5. Tag
Da Bojan am Vortag unbedingt einen Hai wollte, ankerten wir nicht in der Nähe einer windgeschützten Insel, zusätzlich ist der Wind und die Strömung stark, so dass wir in der Nacht aufpassen mussten, dass wir nicht aus den Betten rollen. Nach einer mit wenig Schlaf verbundenen Nacht, geht es am Morgen mit Trolling weiter. Wie immer hat Milan seinen Wobbler draussen, während Jon und Sebastian immer noch die Sail-Lures baden, und landet in kurzer Zeit einen GT, einen Bonito und einen Hundszahntun. Da die Wellen immer noch sehr hoch sind, wechseln wir ins Innere des Atolls zum Poppern. Dort landen wir dann 3 Gt´s bis 10 kg, einen grossen Red Snapper, einen Bonito und einen Tiger Grouper, der angeblich auf dem chinesischen Markt 200 Dollar bringen soll. Leider bricht Jon bei einem seiner Gt´s mit lautem Knall die Rute. Da wir nach 2 Stunden die Arme kaum noch spüren, wechseln wir wieder zum Wobbler-Trolling, wo Jon´s Rapala von einem Monster-Barrakuda zerstört wird, danach gibt es noch einen Juwelen-Zackenbarsch, einen White GT, einen grossen Hornhecht und einen kleinen Barrakuda. Zu guter letzt jiggen wir noch in 70 m Tiefe und können einen Amberjack und einen weiteren Bonito an Board hiefen. Ein toller Tag mit vielen verschiedenen Fischarten geht zu Ende. Am Abend geht es dann zu einer bewohnten Insel, wo wir im Hafen übernachten, den bereits wieder erschöpften Hopfentee-Vorrat wieder auffüllen können und eine wellenlose Nacht haben.
10. Oktober 2012 - Fischen in den Malediven, 4. Tag
Gleich nach Tagwache ist Morgengymnastik angesagt, poppern an einem endlos scheinenden Riff. Einige Bisse sind zu verzeichnen, wobei Sebastian sich mit einem 20 kg+ GT abkämpfen muss, zwei kleinere kommen auch noch kurz an Board und ein schöner Barrakuda geht direkt am Boot verloren. Wir sehen zum ersten Mal bei einigen Inseln die Luxusbungalows über dem Wasser, würden aber keinesfalls mit den Touris dort tauschen wollen, für uns ist die Kandi Hibaru der richtige Platz in den Malediven. Nach dem Frühstück geht’s dann weiter mit Trolling. Bojan startet mit einem mittleren Wahoo und legt zur Freude aller mit einem Yellowfin Tuna nach. Das weitere Trolling bringt bis zum Mittag noch zwei Schnurbrüche bei Milan und 3 Wahoos, wobei er sich beim grössten von 1,37 m ziemlich abmüht. Jon und Sebastian versuchen es hartnäckig mit Oberflächenköder auf Sail, leider kommt heute keiner zu den Ködern. Nach weiteren Wahoos und einem Hundszahntun beim Schleppen geht es kurz vor dem Eindunkeln nochmals zum Poppern. Zwei kleinere Barrakudas und ein Grouper sind schnell gelandet, leider schmerzen die Arme mittlerweile so, dass wir abbrechen müssen. Als wir zum Ankerplatz schleppen, steigt ein grosser Fisch auf den Wobbler ein und zieht unglaublich viel und schnell Schnur von der Rolle, so dass sie heiss wird, leider schlitzt er aus und als wir den Wobbler sehen, stellen wir fest, dass dieser kaputt gebissen ist. Am Abend ist dann wieder Grundangeln angesagt, wo Big Eyes, Jobfish, Snapper und Bonitos gefangen werden. Bojan will unbedingt noch einen Hai an den Haken bekommen und hängt einen Bonito ins Wasser, der jedoch nur angeknabbert wird.
9. Oktober 2012 – Fischen in den Malediven, 3. Tag
Den ganzen Morgen durch wird geschleppt, in der Hoffnung, dass endlich ein Sail gefangen werden kann, zweimal wird der Köder auch attackiert, leider zu wenig gierig. Insgesamt können wir aber 7 Wahoos bis 130 cm fangen. Am Mittag werden wir dann mit dem Beiboot zu einer kleinen Insel gefahren, wo baden angesagt ist. Später auf dem Boot werden wir dann mit Kokosnüssen empfangen, die genüsslich gegessen werden. Dann ruft Kapitän Ibrahim „Popping“ und wir raffen uns auf, diese äusserst anstrengende Technik erfolgreich anzuwenden. Ein halbstarker GT geht ans Band, sowie ein schöner Red Snapper und einen Juwelen-Zackenbarsch. Vor dem Ankern jiggen wir dann nochmals wie die Wilden und schnell sind Amberjacks und Black Gt´s an Board.
8. Oktober 2012 – Fischen in den Malediven, 2. Tag
Um 6 Uhr früh fahren wir zu einem weiteren Riff, wo teilweise 3 GT´s gleichzeitig an unseren Ködern hängen. Jon bekommt einen 20 kg + Fisch an Board, sowie einen kleineren. Zum Schluss kann er gar einen Hundszahntun fangen, der später als Sashimi serviert wird. Jon hat in den beiden Tagen schon mehr Fisch gegessen als in seinem ganzen Leben davor. Die anderen haben leider wieder weniger Glück und verlieren alle, wobei zu erwähnen ist, dass die Luxushaken von Owner in der Grösse 5/0 sofort gerade gebogen werden und Jons Askari-Haken halten. Danach wird mit Wobblern und Oberflächen-Lures Richtung Lhaviyani-Atoll geschleppt. Während dem Frühstück heult dann Jons Rolle los, diesesmal hängt ein wunderschöner Wahoo von ca. 130 cm am Lure. Der nächste Biss kommt erst beim Mittagessen und Sebastian landet einen weiteren Wahoo. Den restlichen Nachmittag läuft nicht viel, zwei Fische gehen verloren und ein Sail bleibt nach 2 Attacken leider nicht hängen. Am Abend geht es dann zum Speedjigging. Kaum ist Sebastians Köder unten, schreit er schon, der Fisch reisst aber alles ab. Jon kann daraufhin in 70 m noch zwei Amberjack fangen. Währenddessen fährt Bootsjunge Jade mit dem Beiboot zur nächsten Insel und holt neuen Hopfentee, der Wochenvorrat ist bereits nach zwei Tagen aufgebraucht… Danach wechseln wir zum Ankerplatz, wo mit dem Night-Jigging begonnen wird und sich Bojan als Jigging-Master herausstellt, da er in kurzer Zeit 4 Big Eyes fängt, Milan legt auch mit einem nach und Sebastian gönnt sich zwei Snapper. Es bewährt sich, wenn man an die Jigs Knicklichter befestigt sowie den Einzelhaken mit Plastik-Tintenfische garniert. Später rauben die Fische plötzlich an der Oberfläche und Sebastian fängt einen nach dem anderen am feinen Rütchen mit kleinen Poppern. So endet auch der zweite Tag äusserst interessant, wobei die Crew meint, dass wegen des fehlenden Windes die Fische sehr schlecht gebissen haben.
6./7. Oktober 2012 – Fischen in den Malediven, 1. Tag
Heute startet unsere Malediven-Tour. Jon, der den Trip organisierte, wobei zu erwähnen ist, dass wir bis zur Ankunft gehofft haben, dass unser Boot auch dort ist. Deutschländer Sebastian ist dabei, sowie Miro, der ausser seinen Badehosen und der Kamera nichts mitnimmt. Für Milan ist es kein Angelurlaub, sondern seine Hochzeitsreise, da er eine Woche zuvor heiratete und Bojan, der direkt von Belgrad mit seinem Auto anreiste und die ganze Nacht bis zum Flughafen mit dem Auto unterwegs war. Schlaftrunken vergisst er beim Umsteigen in Dubai dann auch noch seinen Pass im Flugzeug, das Flughafenpersonal zeigt sich aber zuvorkommend und nach einer halben Stunde kann er den Pass wieder in Empfang nehmen. Anstatt im Flugzeug zu schlafen, feiern wir fünf die ganze Nacht mit gegährtem Traubensaft. Am Morgen kommen wir dann an und werden von der fünfköpfigen Crew der „Kandi Hibaru“ in Empfang genommen. Schnell hat jeder sein Einzelzimmer bezogen und noch schneller die Ruten montiert und eine Stunde später trollen wir bereits. Erwartungsgemäss beisst nichts in der näheren Umgebung von Male und so starten wir am Nachmittag mit den 100 g+ Poppern und Stickbaits, die wir mit voller Wucht zu den Riffen donnern und im Eiltempo zurückkurbeln. Sofort sind einige Kontakte zu verzeichnen, bis zum Eindunkeln kann aber nur Jon einen GT von gut 10 kg landen – unglaublicher Kämpfer, wobei man aufpassen muss, dass man beim Biss nicht das Gleichgewicht verliert und ins Wasser fällt, sowie, dass man sofort nach dem Biss nochmals heftig anschlägt, was bei den rasanten Fluchten fast nicht möglich ist. Diese gesamte Koordinationsübung muss aber gelernt werden, erst dann verlieren wir viel weniger Fische. Danach ankert die Crew und wir beginnen mit Jigging, wo Sebastian an seinem Spielzeugrütchen einen halbstarken GT zum Boot bringen kann, der am Abend gleich zubereitet wird. Nach 36 Stunden ohne Schlaf verziehen wir uns dann in unsere Zimmer an Board.
September 2012 – Monatsrückblick
Nachdem der August schon super begann, startete es im September noch besser. Die Egli besuchten unsere Boote im Minutentakt, so dass es fast langweilig wurde, seit einiger Zeit ist es aber wieder ruhiger und sie beissen fast nur noch im Zugersee. Wenn man dort die Orte kennt, sind die Ruten aber auch jetzt noch permanent krumm. Das grösste Egli war 42 cm lang, alle anderen überschritten die 30 cm-Marke jedoch nicht. Nach längerer Pause ging es auch wieder an den Fluss, wo die Bachforellen gierig auf unsere Köder warteten. Auf Hecht wurde kaum gefischt, der eine oder andere konnte aber trotzdem überlistet werden. Die Rötel-Schlepperei war anfangs auch noch gut, seit Mitte des Monats kurvt Jon nur noch auf Seeforellen herum, verzeichnete jedoch keinen Biss im Ägerisee, was wohl im Zugersee sicherlich anders gewesen wäre. Die Bergseefischerei auf der Melchsee-Frutt war auch genial, viele schöne Fische bis 58 cm konnten gelandet werden.

16. September 2012 - www.kupferschlepploeffel.ch - the new generation
Endlich sind die neuen Löffel von www.kupferschlepploeffel.ch eingetroffen. Neben den bereits vorhandenen 10 Modellen, haben sie ab sofort 4 weitere Seeforellen-Schlepplöffel im Sortiment. Die Form, die sich seit vielen Jahren bewährte, ist gleich geblieben, jedoch haben sie neue Farbmuster entwickelt, die sie als sehr erfolgreich anschauen. Jon hat sie bis anhin einmal mit der Tiefsee-Schleike getestet und nach kurzer Zeit läutete es auch schon. Es war jedoch keine Seeforelle, sondern einen Seesaibling. Was aber die Saiblinge mögen, fressen die Forellen mit Sicherheit auch. Selbstverständlich gibt es auch ein Video dazu.
Seit vielen Monaten sind die beiden auch mit einem Perlmutthändler aus Fernost in Kontakt, der ihnen schon diverse Testlöffel schickte. Zusammen mit ihm versuchten sie, dass sie nur optimale Spangen bekommen, da normalerweise die Anzahl der schlecht laufenden sehr hoch ist. Nun ist es ihnen gelungen und bald sollte eine grössere Lieferung eintreffen, was wir hier natürlich auch veröffentlichen. Jon hat sich von den Test-Perlmutt auf jeden Fall auch schon einige eingepackt!
August 2012 - Monatsrückblick
Der Monat August begann in den beiden Zuger Gewässern fulminant, die Egli stürzten sich auf fast alles, was man ihnen anbot und die Rötel bissen auch wieder sehr gut, nachdem die beiden letzten Jahre die Glocke an der Tiefseeschleike meist stumm blieb. So kam sogar U96-Sacha einmal vom Zürichsee herüber und nach 3 Stunden durften 8 Seesaiblinge im Boot begrüsst werden, wobei es noch mehr geworden wären, wenn sich Jon nicht immer weigern würde, den Kescher nass zu machen. Je näher zum Monatsende, desto mehr nahm das grosse Beissen ab, wenn man aber weiss wie und wo, waren super Fänge fast immer möglich. In diesem Monat wurden auch einige Angelausflüge durchgeführt, so war Jon z.B. mit Sebastian auf dem Rhein und klopfte auf Welse, die leider nur zaghaft bissen und keine gehakt wurden, jedoch auf dem Echolot ständig zu sehen waren. Am Schluchsee wurde dann auch noch ein erfolgloser Seesaibling-Schlepptag kassiert. Kurz später ging es zu David aufs Boot, um zu schauen, was die Seesaiblinge im Vierwaldstättersee so treiben. Nach 2 Stunden beendeten sie die Aktion, weil sie ständig hochkurbeln mussten, da die Köder keine 5 Minuten in Ruhe gelassen wurden und es in Arbeit ausartete. An einem Abend besuchten wir den Sihlsee. Schon mit dem Wissen, dass sowieso nichts beisst, wurden insgesamt 12 Köderfische ausgelegt. Irgendwann kam zum Erstaunen aller ein schöner Ablauf und es hing sogar ein Fisch dran. Es war jedoch nicht der erhoffte Zander, sondern ein halbstarker Wels. Es ist wohl selbst am Sihlsee schwieriger einen Wels zu fangen als einen Zander, aber eben der Zander und der Sihlsee sind bekannterweise nicht die Freunde der Trüschen-Gäng. Ein toller Monat geht zu Ende und nun freuen wir uns auf die anstehende Bergseefischerei und hoffen, dass nicht nur Jon am Wasser ist, sondern sich die restlichen Personen auch wieder einmal zeigen ;-)!

17. August 2012 - Heilbutt Video
Endlich ist unser Video vom Heilbutt angeln in Havoysund geschnitten!
Juli 2012 - Monatsrückblick
Viel wurde zu Hause nicht gefischt, da ja einerseits die Norwegen-Woche stattfand, sowie das Wetter nicht immer gut war und die Motivation teilweise fehlte. Zu Beginn des Monats wurden jedoch den Bachforellen ein Besuch abgestattet und am Ende noch den Hechten und Egli. Es beisst also weiterhin auch in der Schweiz gut.
16. Juli 2012 - Angeln in Havoysund, 7. Tag
Während die einen auf der Heimreise sind, geht das Trachtenboot an ihrem letzten Tag auf Steinbeisser-Jagd, von denen sie auch 11 Stück fangen können.
Vor der Ausfahrt zur Grossheilbutt-Jagd wurde abgemacht, dass der Fänger eines Heilbutts über 30 kg ein Bad im angenehm kühlen Nass (7°C) nehmen darf. Mäsi war der glückliche Fänger und er hat es sich nicht nehmen lassen, im Wasser zu planschen - Hut ab, Mäsi und nochmals Petri zu deinem Fang!
Alle Fotos in der Galerie.



16. Juli 2012 - Angeln in Havoysund, 6. Tag
Während der eine Teil der Gruppe heute ausschläft, packt und die Boote putzt, da sie morgen um 3 Uhr morgens die Heimreise antreten, geht das Trachtenboot mit Brian zu einem Gross-Heilbutt-Hotspot. Gleich der erste Fisch ist dann mit 135 cm der grösste der Woche, ihm folgen fünf weitere Exemplare. Da Mäsi den grössten der Woche hat, muss er im 7 Grad kalten Meer heute noch baden gehen...
Falls ihr auch einmal einen Heilbutt fangen wollt, vergesst die diversen DVD's und geht zu Crazy Danish Dynamite-Brian. Wenn man seine Tricks kennt, dann gibt es fast eine Fanggarantie, kennt man sie nicht, ist es auch in Havoysund schwierig, einen Butt zu fangen, was die Boote des anderen Camps eindrücklich beweisen.
In einigen Wochen sollte dann auch unser Video mit tollen Szenen geschnitten sein.Nun gehts nach Hause zum Wellnessen, da Rücken und Oberarme kaputt sind.
15. Juli 2012 - Angeln in Havoysund, 5. Tag
Nachdem die Ausfahrt aufs Meer wegen zuviel Wind zuerst um eine Stunde verschoben werden muss, herrschen danach wind- und wellenmässig ideale Bedingungen. Nach zügiger Fahrt ist der Heilbutt-Hotspot in 30 Minuten erreicht. Zuerst fangen sie noch einige kleine Seelachse als Köderfische, danach fliegen den Butts die Gummis um die Ohren. Aufgrund der gestrigen Instruktion durch Crazy Danish Dynamite-Brian, welcher heute auf dem Boot von Bobby und Sepp als Sklaventreiber amtet, gelingen heute gezielte Heilbuttfänge auch ohne Guide auf dem Boot - insgesamt können 10 Heilbutts gelandet werden. Der Heilbutt ist nun - zumindest in Havoysund - kein Problemfisch mehr, was Marco und Bobby vom Rotbarsch allerdings nicht behaupten können... Apropos Rotbarsch, die Jagd auf die roten Bewohner der Tiefe dient als Intermezzo während dem Heilbuttfischen. Es werden einige der roten Kerle gefangen, auch wenn zum Teil nebst einigen Lumbs grosse Seelachse aus 220 Metern Tiefe heraufgepumpt werden müssen. So geht für die eine Hälfte der Gruppe der Norwegenausflug fast schon zu Ende.
14. Juli 2012 - Angeln in Havoysund, 4. Tag
Am Morgen geht es zum Stonie (Steinbeisser) fischen, von denen auch vier Stück gefangen werden können. Als sie am Mittag ziemlich heftig durchgeschüttelt werden,da ein heftiger Sturm über Havoysund wütet, fliegen sie über die hohen Wellen zurück und wandern zu einem Bergsee. Dort fangen sie einige Bachforellen, die nach dem Biss sofort aus dem Wasser springen. Nach einer Seeumrundung geht es zurück zur Unterkunft, um vom Ufer aus auf Plattfisch zu angeln. Nach kurzer Zeit werden einige Klieschen gehakt, die genau in die Bratpfanne passen. Später wirft Chrigel mit seiner Hechtrute den Gummi-Spezialfisch aus, als er plötzlich hängen bleibt. Anstatt ein Stein ist es aber ein Heilbutt, der in der ersten Fucht gleich mal 50 m Schnur von der Rolle reisst. Nach hartem Fight kann ein 86er gelandet werden. Morgen lässt der Sturm nach und dann gehts wohl mal wieder zu den Heilbutts :-)
13. Juli 2012 - Angeln in Havoysund, 3. Tag
Endlich lässt der Sturm nach, zum Glück hat es aber doch noch zu viel Wind, so dass das Angeln auf Rotbarsch ins Wasser fällt. Die Bedingungen sind allerdings ideal für die Jagd auf das (bisherige) Phantom Heilbutt. Nach der Ankunft am Hotspot ist Spinnfishing auf Heilbutt angesagt, zusätzlich werden noch zwei Köderfische angeboten. Und die Post geht ordentlich ab, das Fangboot holt unglaubliche 12 Butts bis 125 cm aus den Fluten, das Trachtenschiff deren zwei und das dritte Boot schneiert leider ab. Danach entscheidet sich Chrigel's Boot, auf Steinbeisser zu fischen, von denen sie auch vier schöne Exemplare landen können. Jon's Boot gibt sich noch den Rest beim Dorsche pilken bis 120 m Tiefe, wo die Post "leider" auch ordentich ab und in die Arme geht. Nach einer Stunde müssen sie abbrechen, da sie sie nicht mehr spüren. Crazy Danish Dynamite-Brian is our hero, thanks a lot!!!
12. Juli 2012 - Angeln in Havoysund, 2. Tag
Heute wird von fast allen zwölf auf die Karte Heilbutt gesetzt und es wird gnadenlos abgeschneidert. Der einzige Heilbutt, der gesichtet wird, ist der Plastik-Köder an Marco's Rute. Die anderen, die diese passive Angelei nicht wählen, fangen Dorsche bis 110 cm, Steinbeisser und Schlellfische. Allgemein beisst es heute aber sehr schlecht. Morgen gehts um 4 Uhr in der Früh raus und dann soll es grosse Heillbutts und Deep Water Red Fish geben...???
11. Juli 2012 - Angeln in Havoysund, 1. Tag
Nach einer 21 stündigen Anreise von Zuerich, über Kopenhagen, Oslo, Tromsö und Alta kommen die ersten acht endlich in Havoysund am Nordkap an, wo sie von Guide Brian mit Bier empfangen werden. Wie jedesmal erleben sie untewegs am Check-in, beim Zoll und an der norwegischen Hopfentee-Bar einige Hightlights... Nach 2 Stunden Schlaf geht es dann auch gleich aufs Wasser und schnell sind viele mittlere Dorsche und Schellfische bis 80 cm, sowie zwei kleine Heilbutts, ein Steinbeisser und ein kapitaler Seelachs gefangen. Leider sind die Wellen sehr hoch, so dass schon bald zwei Personen in die Unterkunft gebracht werden müssen. Heute Nacht kommt Chrigel und seine drei Mannen noch an, so dass morgen bei Sturm auf die ganz grossen Fische Jagd gemacht wird.
Juni 2012 - Monatsrückblick
Im Juni geht das Beisskonzert bei Hecht und Egli weiter, nur an wenigen Tagen sind sie kaum zu fangen, ansonsten zappelt es oft an den Ruten. Michi ist oft auf der Suche nach den Zuger Rötel, die er auch findet, jedoch nur selten an den Haken bekommt. Die Eröffnung auf der Melchsee Frutt ist fulminant, es dauert nicht lange und alle haben ihre 5 Fische zwischen 40 und 51 cm. Am Ende des Monats sind Jon und Patrick im Klassenlager, wo die beiden mit den Kids täglich fischen. Karpfen, schöne Schleien, kleine Egli und ein 85er Spitzkopfaal schnappen sich ihre diversen Köder. Bald fliegen 5 der trueschenfischen.ch-Gäng mit 7 weiteren Freunden ans Nordkap, damit wieder einmal die Ruten richtig krumm sind und die Rollen kreischen, Petri Heil(butt)!
Mai 2012 - Monatsrückblick
Freudig wurde die Hechteröffnung erwartet, leider bemerkten wir aber bald, dass die Hechte sowie die Egli im Zuger- und Ägerisee gar nicht beissen. So schleppte Jon weiter auf Seefos und konnte auch noch eine ganz schöne fangen, jedoch nahm die hohe Bissfrequenz täglich ab, so dass er einmal sogar mit Dominic auf den Vierwaldstättersee fährt und dort auch gleich 3 Seeforellen von Nahem bestaunen kann. Gegen Ende des Monats tauchten dann endlich Eglischwärme auf und von einem auf den anderen Tag bissen auch die Hechte überall, so dass seitdem die Ruten ständig krumm sind. Michi war fast ausschliesslich mit der Hegene und Sonnenschirm unterwegs, jedoch bissen Felchen und Rötel nur vereinzelt. Marco befand sich die meiste Zeit im Mai in Florida, wo er Tarpon, Zitronenhai, Bass und andere Arten auf die Schuppen legte. Chrigel weilte in Thailand, "durfte" aber nur einmal aufs Boot ;-), wo es einige Korallenfische gab! Der Rest der Truppe war fischertechnisch eher passiv. Nun wird weiter auf Hecht und Egli geworfen, zusätzlich noch die Tiefseerolle für die Rötel ausgepackt und Boilies für Karpfen gekocht, der Juni kann kommen!

27. Mai 2012
Heute erhalten wir die Fangmeldung von Sandro, der am Vierwaldstättersee zuerst einen grossen Fisch an der Tiefseeschleike verliert und kurz darauf nach heftiger Gegenwehr eine 83er Seeforelle mit 16 Pfund landen kann. Erfolgsköder war ein Kupferschlepplöffel in kupfer/rot, herzliche Gratulation zur Traum-Forelle!

10. Mai 2012 - Webcam Ägerisee
Endlich steht die Webcam vom Ägerisee, wenn ihr genau hinschaut, erkennt ihr sogar das Tagesmenu vom "Sunneschmatz" unten ;-)!

April 2012 - Monatsrückblick
Der Monat stand ganz im Zeichen der Seeforelle. Jon schleppte in diesen 4 Wochen knapp 350 km ab, testete seine Löffeln ausgiebig, nahm das Fein-Tuning an ihnen vor und sammelte sehr viele Erfahrungen. So wurde das Seeforellen-Fischen fast langweilig, weil sie ständig an den Haken hingen ;-), darunter waren auch einige richtige Kracher! Gefischt wurde auf dem Zugersee, Ägerisee, Vierwaldstättersee und Brienzersee, wobei sich der Zuger fast als "Fanggarantie-See" herausstellte. Am Ägerisee war es weiterhin zäh, es gab gerade mal 2 Seeforellen, massige Felchen konnten gar keine gefangen werden. Dies war im Zugersee auch besser, immer wieder konnte die eine oder andere Felche und auch einige Egli und Rotaugen gelandet werden. Die Bachforellen mussten diesen Monat warten, so wurde ihnen nur einmal ein Besuch abgestattet, da biss es aber auch super. Das Eisfischen wurde Anfang Monat äusserst erfolgreich abgeschlossen und Jon wurde für nächste Saison angefragt, ob er sich nicht als Eisfischer-Guide auf der Frutt zur Verfügung stellt. Ihr werdet ihn nächsten Winter also gelegentlich dort antreffen. Im tiefsten Russland fand er übrigens einen Laden, der noch einen Restbestand der beiden guten Farben von den Gummifischen zum Eisfischen im Angebot hatte, die nicht mehr hergestellt werden, worauf das ganze Sortiment (200 Stück) kurzerhand aufgekauft wurde.
Nun wird das Forellen-Zeugs weggelegt und zur Jagd auf Egli und Hecht geblasen.


März 2012 - Monatsrückblick
Auch diesen Monat waren wir oft unterwegs, sei es zum Seeforellen schleppen, Felchen pimpen und Trüschen fischen auf dem Zugersee, zum Eisangeln auf der Melchsee Frutt, oder zum Regenbogenforellen fischen auf dem Lungerensee. Gefangen wurde überall gut. Der Ägerisee ist erst wieder seit Mitte Monat eisfrei und Jon fischt alle zwei Tage auf Seeforellen und Felchen, konnte aber bisher nur Rotaugen fangen, die beiden Zielfische machten sich nicht einmal durch Bisse bemerkbar...
22. März 2012 - Unterwasservideo Melchsee Frutt
Jon war mit Gusti und dessen neuen Unterwasserkamera auf der Frutt am Filmen. Leider müssen sie noch ein bisschen üben, damit man mehr auf dem Video erkennt. Trotzdem sieht man, wie der 48er Bachsaibling den Köder mehrmals komplett inhaliert!
18. März 2012 - es wird wärmer
bald können auch wir aufs Wasser...
11. März 2012 - that sucks
Seit über einem Monat ist der Ägerisee nun schon komplett zugefroren und es wird noch einige Wochen dauern, bis er ganz offen ist...
Januar/Februar 2012 - Eisfischen Zwischenstand
Wir besuchten in den letzten beiden Monaten verschiedene Bergseen (Melchsee, Tannsee, Garichtisee, Öschinensee) und konnten eigentlich fast immer gute bis sehr gute Fänge verzeichnen. Namaycush, Bachsaibling, Seesaibling, Bachforelle, Goldforelle und Regenbogenforelle schauten uns in regelmässigen Abständen von nahem an. Dass die Fische in diesem Jahr hart erarbeitet werden müssen, verdanken wir dem „Klimawandel“, der uns den vielen Schnee und die kalten Temperaturen brachte ;-). Die Bohrerverlängerungen mussten nochmals erheblich verlängert werden, damit man am Melchsee überhaupt durchs Eis bis ins sehr kühle Nass kommt. Mittlerweile misst der Bohrer 2,5 m, was knapp reicht. Auch im März und April werden wir uns noch an einige Seen begeben und versuchen, einige Schönheiten aus den Löchern zu zaubern, denn der Ägerisee bleibt noch lange gefroren!



15. Januar 2012 - sensationelle Seeforelle
Eigentlich will heute Jon mit David aufs Boot zum Schleppen, jedoch geht er dann doch an ein anderes Gewässer. So kurvt David mit einem anderen Kumpel auf dem Zugersee herum, nachdem sie den ganzen Tag keinen Biss bekommen, schlägt es dann am späten Nachmittag nahe seinem Bootsplatz doch endlich ein. Danach geht die Post ordentlich ab, bange Minuten vergehen, bis sie den Wahnsinnsfisch endlich am Drillstock und später im Feumer haben. Eine 82 cm lange Seeforelle, die auf einen Kupferschlepplöffel in Chrom/Blau beisst, kann stolz präsentiert werden. Wäre Jon bloss mitgegangen, denn er fängt nur mickrige Regenbogenforellen anstatt grosse Namaycush... Herzliche Gratulation zu dem tollen Fang!

7./8. Januar 2012 - Eisfischereröffnung Melchsee Frutt
Jon, Marco, Chrigel, Michi und Mäsi fahren zusammen mit Cyrill, Milan, Reto, Rolf und Pirmin frühmorgens auf die Frutt. Es schneit und windet ziemlich stark, was sie aber nicht davon abhält, sofort zum Melchsee zu stiefeln und dies sehr zum Leidwesen von Chrigel heute sogar ohne vorgängigen Kaffee. Kaum sind die ersten Löcher gebohrt, sind die Ruten der Trüschenfischer und ihrer Freunde in regelmässigen Abständen krumm und es werden herrliche Bachsaiblinge, Bachforellen, Regenbogenforellen und ein Namaycush durch die Löcher gezogen. Jon darf ab 10.30 Uhr bereits nicht mehr fischen, Chrigel, Milan und Rolf müssen auch bald darauf wegen ihrer Vollpackung aufhören. Michi und Rolf bohren den ganzen Tag genau je ein Loch und holen dort zusammen 9 Stück heraus. Zu zehnt fangen sie sagenhafte 37 Salmoniden aus den Fluten, nur Marco holt sich seinen obligaten Melchsee-Nuller, dafür bricht er heute nur eine seiner beiden Eisruten! Tirolersysteme, Ice-Jigs und Hegenen bringen die Fische. So ein Beisskonzert haben selbst die Trüschenfischer noch nie erlebt, jedoch zeigt es sich wieder einmal, dass man einerseits wissen muss, wie man fischt, andererseits sich an gewisse Eisfischer-Regeln halten muss, so z.B. sich immer von Menschenansammlungen rasch entfernen. Wenn man dies nicht beherzigt, ist ein Nuller schnell kassiert, was bei vielen anderen Fischern der Fall ist. Kurz nach dem Mittag brechen die ersten schon auf und Jon versucht den steilen Damm hochzuklettern, übersieht dort eine 2 Meter tiefe Schneespalte, landet promt drin und muss von Chrigel unter lautem Gelächter herausgezogen werden. Den Abend verbringen sie wie immer gesellig im Restaurant Tannalp, wo bei Speis und Trank die wildesten Fischer- bzw. Räubergeschichten erzählt werden ;-)!
Eigentlich ist am zweiten Tag immer das Eisfischen auf dem Tannsee angesagt, leider ist der See wegen den milden Temperaturen nicht richtig zugefroren, so dass Chef-Guide Gusti schweren Herzens ein Begehungsverbot aussprechen muss. Einerseits schade, da auch der Tannsee ein tolles Gewässer ist, andererseits ist es auch ein grosses Glück, dass wenigstens auf der Melchsee Frutt das Eis von Speziallisten auf seine Tragfähigkeit geprüft wird. Da das Schneetaxi erst um 8.30 Uhr losfährt, weil die Pistenfahrzeuge zuerst den Weg bis zur Tannalp frei pflügen müssen, entscheiden sich Jon, Milan und Reto bereits in der Dunkelheit bei heftigstem Schneesturm zum Melchsee zu marschieren, da sie nicht so lange aufs Fischen verzichten können. Weil der starke Wind den Weg komplett mit Schnee verweht hat, können und müssen sie sich an den Wegposten orientieren, die jedoch bei Dunkelheit auch nicht wirklich gut sichtbar sind. Sie schaffen es dann aber doch und bohren bald wie wild in der Gegend herum, jedoch ist Milan der einzige, der einen Saibling und eine Regenbogenforelle überlisten kann, die sich beide eine Bienenmade an der Hegene gönnen. Marco schläft etwas länger und lässt sich vom Schneetaxi zum See chauffieren. Da er auf dem Melchsee jeweils nur schlechte Erfahrungen macht und wegen der Tannsee-Absage entsprechend enttäuscht ist, packt er sein Angelzeugs erst gar nicht aus und fängt so gleich viel wie gestern... ;-). Da die Fische nicht beissen, der Sturm langsam aber sicher mühsam wird und die Schultern vom Bohren schmerzen, verlassen die Trüschenfischer und ihre Freunde am Mittag den See und fahren ins verregnete Unterland.
Ein herzliches Dankeschön an die beiden Guides Gusti und Dominic, die wieder einmal einen tollen Event organisierten und vor allem auch das Eis vorgängig überall professionell prüften und so für die Sicherheit aller Eisfischer sorgten!




